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Ostholstein Tödlicher Unfall am Stau-Ende auf der A 1
Lokales Ostholstein Tödlicher Unfall am Stau-Ende auf der A 1
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13:34 22.03.2018
Großhansdorf

Am Mittwochmorgen herrschte reger Verkehr auf der Autobahn 1. Wie immer waren dort zahlreiche Lastwagen unterwegs, darunter auch der junge Pole mit seinem Fiat Ducato.

Weil auf der Autobahn gerade Restarbeiten an der Baustelle um die Anschlussstelle Stapelfeld laufen und dort der Verkehr auf zwei Fahrspuren verengt wird, kommt es immer wieder zu Staus.

An diesem Morgen befand sich das Stau-Ende etwa 100 Meter vor dem Beginn des Verzögerungsstreifens an der Anschlussstelle Ahrensburg in Fahrtrichtung Hamburg. Doch das hatte der 25-Jährige nach ersten Erkenntnissen der Polizei vermutlich übersehen. Auf Grund der Spurenlage muss der Mann ungebremst in einen stehenden 40-Tonnen-Kieslaster gekracht und dann nach links in die Mittelschutzplanke geschleudert sein. Die gesamte Front des Fiat Ducato wurde zusammengedrückt, der Fahrer auf seinem Sitz eingeklemmt.

Feuerwehr setzt hydraulisches Gerät ein

Feuerwehrmänner aus Hammoor und Bargteheide setzten hydraulisches Rettungsgerät ein, um den Mann aus den Trümmern seines Transporters zu befreien. Schnell war klar, dass es rasch gehen musste wegen der schweren Verletzungen des jungen Polen. Doch am Ende verloren die Retter den Kampf gegen die Zeit. Der 25-Jährige erlag seinen Verletzungen, noch bevor er im Rettungswagen weiter behandelt werden konnte. Der 67-jährige Fahrer der Sattelzugmaschine aus Schenefeld blieb bei dem Unfall unverletzt.

Warum der Fahrer das Stau-Ende nicht bemerkt hatte, ist unklar. Den Einsatzkräften der beiden Feuerwehren blieb nur noch, die Trümmerteile einzusammeln. Die große Ölspur über alle Fahrstreifen wurde abgestreut. Doch bevor die Fahrbahn wieder freigegeben werden konnte, musste erst eine Spezialfirma zur Reinigung anrücken.

Die Richtungsfahrbahn Hamburg blieb von 9.33 Uhr bis 14 Uhr gesperrt. Es bildete sich ein mehr als zehn Kilometer langer Rückstau auf der A 1. Während der Unfallaufnahme waren auch zwei der drei Fahrstreifen Richtung Lübeck für etwa eine Stunde gesperrt.

Noch bis Ende April sollen die Restarbeiten auf der Autobahn 1 zwischen Barsbüttel und Stapelfeld andauern. Daher wird es dort immer wieder zu Staus kommen. „Sollte es in dieser Zeit vermehrt zu Unfällen am Stau-Ende oder wegen der Baustelle kommen, werden wir das Tempolimit noch weiter herabsetzen“, sagte Jörg Becker, Leiter der Autobahnmeisterei Bad Oldesloe.

Von Jens Burmester

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