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Ostholstein Trotz Belttunnel: Fehmarns CDU blickt zuversichtlich ins neue Jahr
Lokales Ostholstein Trotz Belttunnel: Fehmarns CDU blickt zuversichtlich ins neue Jahr
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17:50 13.01.2020
Auf ein gutes neues Jahr stieß Fehmarns CDU zu Beginn des Empfangs an: (v. l.) Werner Ehlers (Fraktionsvorsitzender), Torsten Busch (Kreistagsabgeordneter), Raphael Ackermann (Ortsverbandsvorsitzender), Hermann Hansen (Schornsteinfeger), Steffi Breuer (Referentin Wirtschaftsförderin), Ingo Gädechens (CDU-Bundestagsabgeordneter) und Peer Knöfler (CDU-Landtagsabgeordneter). Quelle: Michael Kirchner
Fehmarn

Der Neujahrsempfang 2020 der CDU-Fehmarn strahlte viel Optimismus und Zuversicht aus. Zahlreiche Fehmaraner, Parteimitgliedern, Mandatsträgern und Repräsentanten von Vereinen und Verbänden kamen in die Mensa der Inselschule, um sich über die Parteiarbeit im vergangenen sowie im kommenden Jahr zu informieren.

„Der Bürger muss bei der Sundquerung mitgenommen werden“

Ortsvorsitzender Raphael Ackermann forderte in seinem Rück- und Ausblick die Verantwortlichen von Politik und Verwaltung auf, zügig und beherzt anzupacken. Nicht als „Wunschliste“ solle man die wichtigen Vorhaben der nächsten Zeit sehen, sondern als „To-do-Liste“.

Er drängt darauf, dass am nördlichen Ortseingang zügig ein Bauschild zu sehen ist, dass auf den bezahlbaren Wohnraum hinweist, der dort entstehen soll – und das bis zum Herbst. In puncto Beltquerung hob er hervor, dass die Region Fehmarn bei einer Verwirklichung auf jeden Fall mehr Vor- als Nachteile spüren müsse.

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Auch in der Frage, wie die künftige Sundquerung aussehe, müsse der Bürger mitgenommen werden. „Drei Brücken, das geht jedenfalls überhaupt nicht“, sagte der CDU-Vorsitzende. Pragmatische Lösungen, ohne die Wirtschaft zu bremsen: Das forderte er für die Behebung des auf Fehmarn ausgerufenen Klima-Notstands.

Fit für den „Baustellen-Tourismus“

Fehmarns Wirtschaftsförderin Steffi Breuer (29) ist seit gut drei Monaten im Dienst der Stadt. Für den CDU-Neujahrsempfang war sie als Gastrednerin eingeladen. In ihrer Ansprache gab sie einen Einblick in ihre bisherigen Tätigkeiten, Aufgabenfelder und Ziele.

Dazu gehören unter anderem das Standortmarketing, Akquise von Fördermitteln, Management von Gewerbeflächen, Beratung und Betreuung ansässiger und ansiedlungswilliger Firmen als auch der Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Im Hinblick auf den Fehmarnbelt brachte die Wirtschaftsförderin den Begriff „Baustellen-Tourismus“ ins Spiel, mit dem sich ihres Erachtens die Touristiker der Insel vertraut machen sollten.

Aufhorchen ließ auch ihr Vorschlag, für bestimmte Berufe auf Fehmarn firmenübergreifende Ausbildungsplätze zu schaffen. Der Bau einer Umgehungsstraße für Burg, der weitere Breitbandausbau sowie das Ortsentwicklungskonzept stehen außerdem auf der Liste der Wirtschaftsförderin.

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Von Michael Kirchner

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