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Ostholstein Stadtwerke: Kommt die LED-Beleuchtung?
Lokales Ostholstein Stadtwerke: Kommt die LED-Beleuchtung?
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16:00 16.05.2019
Auch die Kugellampen in der Eutiner Innenstadt – hier in der Königstraße –sind noch nicht mit LED-Leuchtmitteln ausgestattet. Quelle: Ulrike Benthien
Eutin

Mit einem von den Grünen angepeilten interfraktionellen Antrag könnte es etwas werden, denn mit ihrem Vorstoß, den Stadtwerken Eutin (SWE) die öffentliche Beleuchtung und Umrüstung auf LED zu übertragen, rennen sie bei den anderen Fraktionen offene Türen ein. Auch die Stadtwerke, Tochtergesellschaft der Stadt, möchte die Aufgabe gern übernehmen, sagte Geschäftsführer Marc Mißling im Eutiner Hauptausschuss.

„Wir müssen den Klimaschutz vorantreiben“, begründete Ralf Langenstück (Grüne) den Vorschlag seiner Partei. Natürlich könne die Stadt die Beleuchtung und Umrüstung auch ausschreiben, „aber wir möchten die Stadtwerke ins Boot holen. Die Verwaltung soll Energiespar-Contracting-Verhandlungen mit ihnen aufnehmen.“ Bei diesem Modell würden die Stadtwerken die Energiebereitstellung und -lieferung übernehmen. Die öffentliche Beleuchtung würde auf LED umgestellt – was in Eutin seit 2011 erst in Teilen geschehen ist. Inhalt des Energiespar-Contractings ist nicht nur die Senkung des Verbrauchs, sondern die Erfüllung einer Einspargarantie von mindestens 15 Prozent.

Signal an „Fridays für Future“-Demonstranten

Die Umrüstung auf LED sei ein Komplex des Eutiner Klimaschutzteilkonzeptes von 2011 und zügig erforderlich, so die Grünen. Aufgrund der extrem hohen Einsparpotenziale würde sie sich schnell amortisieren. Zudem solle der Antrag als Signal an die Schüler verstanden werden, die sich auch in Eutin zu Demos versammelten und von der Politik aktives Handeln zum Klimaschutz einforderten.

„Das passt in unseren Anspruch als Infrastruktur-Dienstleister. Wir begrüßen diesen Prüfauftrag sehr“, sagte Marc Mißling. Zu klären seien jetzt beispielsweise rechtliche Fragestellungen, eine Erhöhung des Eigenkapitals der Stadtwerke, „und wir brauchen als Grundlage eine Bewertung des Anlagevermögens Straßenbeleuchtung“. Mit einer modernen, effizienteren Beleuchtung werde das Energieniveau gesenkt und auch die Co2-Emissionen würden reduziert. Parallel wird die Eutiner Verwaltung einen Umsetzungsplan zur vollständigen LED-Umrüstung erstellen, er soll mit dem SWE-Angebot verglichen werden.

Vorläufig keine Steuererhöhungen

Einstimmig votierte der Hauptausschuss dafür, vorerst auf eine Anhebung der Grundsteuern und der Gewerbesteuer zu verzichten. Die Erhöhung (vorgesehen war, Grundsteuer A von 370 auf 380, Grundsteuer B von 390 auf 425 und die Gewerbesteuer von 370 auf 380 zu setzen) sei Voraussetzung, um Fehlbedarfszuweisungen beantragen zu können, mahnte die Verwaltung. Eutin habe in den vergangenen 21 Jahren nicht einmal eine Fehlbedarfszuweisung erhalten, hielten Ausschussmitglieder dagegen.

Ulrike Benthien

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