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Ostholstein Urteil im Mordprozess: Fehmaraner (19) wird in Psychiatrie eingewiesen
Lokales Ostholstein Urteil im Mordprozess: Fehmaraner (19) wird in Psychiatrie eingewiesen
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19:02 01.04.2019
Das Landgericht Lübeck. Quelle: Sebastian Rosenkötter
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Lübeck

Im Fall des 19-jährigen Fehmaraners, der am 3. September 2018 mit dem Hammer auf seine 17-jährige Schwester und seine Mutter (49) eingeschlagen haben soll, ist ein Urteil gefällt worden: Die Jugendkammer des Landgerichts Lübeck wies eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. „Es ist von einer psychischen Erkrankung des Angeklagten auch zur Tatzeit auszugehen, eine Form von Autismus, eine sogenannte Emotionsregulationsstörung“, sagte Stephan Bahlmann, Vorsitzender Richter am Landgericht.

Vorwurf: Versuchter Mord und versuchter Totschlag

Die Staatsanwaltschaft hatte dem 19-Jährigen versuchten Mord und versuchten Totschlag vorgeworfen. Das Gericht habe den versuchten Totschlag in zwei Fällen am Ende jedoch nicht als erwiesen erachtet, so Bahlmann. Die Begründung für die Abstufung auf gefährliche Körperverletzung in zwei Fällen: Der Angeklagte hatte den Ermittlungen zufolge aufgehört, auf seine Schwester und seine Mutter einzuschlagen, und einen Krankenwagen gerufen.

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Beke Zill

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