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Ostholstein Fehmarn: Polizei schnappt Mann aus Schweden mit 40.000 Euro in bar – Verdacht auf Geldwäsche
Lokales Ostholstein Fehmarn: Polizei schnappt Mann aus Schweden mit 40.000 Euro in bar – Verdacht auf Geldwäsche
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14:26 17.10.2019
Ein Schwede ist in Puttgarden wegen des Verdachts der Geldwäsche kontrolliert worden (Symbolfoto). Quelle: dpa
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Fehmarn

Auf Fehmarn hat die Polizei einen Mann aus Schweden geschnappt. Im Fährbahnhof von Puttgarden machte er falsche Angaben darüber, wie viel Geld er bei sich führt. Außerdem wurde er gesucht, weil er nicht zu einer Gerichtsverhandlung erschienen war. Dort wurde ihm die Einfuhr von Rauschgift vorgeworfen.

Unterwegs war er mit einem Taxi nach Hamburg – von Kopenhagen aus: Bei dieser seltsamen Konstellation wurden die Bundespolizisten, die am Fährhafen Puttgarden die Fahrgäste kontrollieren, hellhörig. Am Dienstagabend fiel den Beamten ein dänisches Taxi auf. Bei der Überprüfung gab der Taxifahrer an, 5000 dänische Kronen (670 Euro) für die Fahrt erhalten zu haben. Der Fahrgast, der sich so etwas leistet, erregte das Interesse der Bundespolizisten.

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Per Haftbefehl gesucht

Dafür gab es allen Grund. Gegen den Fahrgast lag ein Untersuchungshaftbefehl wegen der verbotenen Einfuhr von knapp 100 Gramm Haschisch im Jahre 2010 vor. Trotz ordnungsgemäßer Ladung war der 35-jährige nicht zur Verhandlung erschienen. Der Schwede wird wegen weiterer Fälle verdächtigt, im Bereich der Rauschgiftkriminalität aktiv zu sein.

Gegenüber den Beamten gab er an, dass er etwa 18 000 Euro in dänischen sowie schwedischen Kronen dabei habe, mit denen er ein Auto kaufen wollte. Bei der Durchsuchung des Mannes und seiner Sachen stellte sich jedoch heraus, dass er mehr als das doppelte der genannten Summe an Bargeld mit sich führte, fast 300 000 dänische Kronen und etwa 6500 in schwedische Kronen sowie eine geringe Summe an Euro. Die Gesamtsumme belief sich auf fast 40 000 Euro.

300 000 Kronen sichergestellt

Am Mittwochnachmittag wurde der 35-jährige einem Gericht vorgeführt, der Untersuchungshaftbefehl wurde nach telefonischer Rücksprache mit der ausschreibenden Behörde aufgrund der abgelaufenen Zeit außer Kraft gesetzt. Wegen des Verdachtes der verbotenen Geldwäsche wurden die knapp 300 000 dänischen Kronen von der Bundespolizei sichergestellt, außerdem wurde Strafanzeige erstattet. Die schwedischen Kronen, umgerechnet etwa 600 Euro, durfte der Mann behalten. Am späten Mittwochnachmittag konnte er die Dienststelle der Bundespolizei verlassen.

Von sas