Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Ostholstein Wallstiftung: Große Pläne auch für 2019
Lokales Ostholstein Wallstiftung: Große Pläne auch für 2019
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:30 25.01.2019
Vorsitzender Torsten Ewers ehrt bei der Jahresversammlung der Stiftung Oldenburger Wall verdiente Mitglieder: Heike Müller, Jutta Colschen, Anke Jahn-Frahm und Frauke Politt (v.l.).
Vorsitzender Torsten Ewers ehrt bei der Jahresversammlung der Stiftung Oldenburger Wall verdiente Mitglieder: Heike Müller, Jutta Colschen, Anke Jahn-Frahm und Frauke Politt (v.l.). Quelle: GÄBLER
Anzeige
Oldenburg

Der große Schwung, mit dem die Stiftung Oldenburger Wall 2018 das 40-jährige Bestehen feierte, soll auch das neue Veranstaltungsjahr beflügeln. Das erhofft sich der Stiftungsvorsitzende Torsten Ewers, der Donnerstagabend zur Jahresversammlung in den Saal der Werkstätten für angepasste Arbeit eingeladen hatte. Gut 100 Mitglieder waren seiner Einladung gefolgt, um das Jubiläumsjahr Revue passieren zu lassen, Ausschau zu halten und den Vorstand für die Jahre 2019/2020 zu wählen.

„Wir konnten das 40-jährige Bestehen der Stiftung mit einem großartigen Festakt feiern“, sagte Ewers in seinem Jahresbericht. Das Redaktionsteam unter Leitung der langjährigen LN-Redakteurin Jutta Colschen habe eine grandiose Festschrift erarbeitet, das Sommerfest auf dem Museumsgelände hätte Möglichkeit zum zwanglosen Austausch geboten, der Open-Air-Gottesdienst auf dem Wall habe bei bestem norddeutschen Wetter stattgefunden. Ewers lobte den großartigen Einsatz der ehrenamtlichen Helfer, die die Veranstaltungen immer wieder zum Erfolg geführt hätten.

Mit der Nachricht, dass das im Aufbau befindliche Netzwerk slawischer Museen das nächste überregionale Treffen für kommenden Oktober in Oldenburg plane, leitete Ewers zu den Plänen für 2019 über. „Das vergangene Jahr war rundum erfolgreich, und 2019 verspricht auch wieder ein besonderes Jahr zu werden. Die Stiftung hat die Stadt Oldenburg inzwischen auch gebeten, die Planung für die Rekonstruktion der ersten hölzernen Kirche auf dem Museumsgelände zu beginnen.“

Die Bedeutung des Wallmuseums hob auch Kreispräsident Harald Werner (CDU) in seinem Grußwort hervor: „Seit 40 Jahren engagiert sich die Stiftung für unser kulturelles Erbe. Der Wall ist neben Haithabu das wichtigste Bodendenkmal im Land.“ Bürgervorsteherin Susanne Knees lobte das Engagement der Mitglieder und sagte: „Ohne die Leute von Starigard wäre das Wallmuseum tot.“ Kritische Worte fand Ehrenbürger Günter Reinhold. Er wies auf einen Pilzbefall am Bootsschuppen „Naust“ und am Rosenpavillon hin, der durch den moorigen Untergrund verursacht sei. Reinhold mahnte deshalb: „Das muss dringend beseitigt werden.“ Der Pilz gefährde das Fortbestehen der beiden Gebäude.

Bei den Wahlen lief alles glatt: Torsten Ewers wurde als Vorsitzender und Arwet Jansch sowie Hans Tychsen (er kam für Heike Müller) als Stellvertreter gewählt. Christa Paun bleibt Schriftführerin, Beisitzer sind Ruth Barth, Regina Haye, Rosemarie Kuhlmann, Christoph Mevenkamp, Bernd Gerwanski, Hans-Peter Flindt und Prof. Dr. Martin Möllers.

Louis Gäbler