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Ostholstein Windenergie für Fährschiff-Aggregate?
Lokales Ostholstein Windenergie für Fährschiff-Aggregate?
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20:10 29.01.2018
Fehmarn

Mit dabei waren SPD-Vertreter aus den Bereichen Planung und Wirtschaft sowie Natur, Umwelt, Bau und Verkehr auf der einen Seite – und die Windmüller-Geschäftsführer der Fehmarn-Netz GmbH, Karl Detlef, Reiner Haselhorst sowie Detlef Scheel auf der anderen Seite. Außerdem war Heinz-Jürgen Fendt, der Burger SPD-Fraktionsvorsitzende, eingeladen. Vorrangig ging es bei diesem Treffen laut Burkhard Klinke, SPD-Fraktionschef im Kreistag, um die Möglichkeiten zur Einspeisung von Windenergie ins Stromnetz – diskutiert wurden aber auch die Möglichkeiten, Windstrom für die Antriebsmodule der Fähren zu liefern. Ein großes Hindernis sei allerdings die fehlende Speichermöglichkeit sowie die Notwendigkeit, punktuell 16 Megawatt für die Einspeisung in die Fährschiff-Aggregate liefern zu müssen, hieß es weiter. In diesem Zusammenhang stand auch die Frage im Raum, ob alternativ auch Wasserstoff für den Fährbetrieb tauge. Detlef Scheel wies darauf hin, dass der Wirkungsgrad von Wasserstoff bisher nicht ausreichend sei. Ein weiteres Thema in der Diskussion war die geplante 380-kV-Leitung zwischen Göhl und Lübeck, deren Sinnhaftigkeit und Nutzen erst kürzlich durch ein vom Kreis in Auftrag gegebenes Gutachten infrage gestellt worden war (die LN berichteten). Einig waren sich alle Teilnehmer, dass zunächst die Entscheidung des Landes über einen weiteren Ausbau der Windenergie abgewartet werden müsse, bevor eine endgültige Festlegung über die maximale Kapazität der Übertragungsleitung getroffen werde.

lg

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