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Ostholstein Wohnmobil-Interimslösung mit Ostseeblick
Lokales Ostholstein Wohnmobil-Interimslösung mit Ostseeblick
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18:10 30.05.2015
Bürgermeister Heiko Müller (l.) und Tiefbauexperte Michael Müller von der Stadt haben einen Interims-Stellplatz gefunden. Quelle: Mantik
Heiligenhafen

Die Politik hat lange die Dringlichkeit nicht erkannt. Als mit dem Bürgerentscheid Nordweide das „Wer“ und „Wie“ eines neuen Wohnmobilstellplatzes in Frage gestellt wurde, beschloss die Politik kurzerhand, dass der zu diesem Zeitpunkt erkrankte Bürgermeister Heiko Müller (parteilos) kreative Vorschläge vorbringen möge, wo eine Interimslösung für die Übergangszeit bis zur Realisierung eines neuen Langzeit-Stellplatzes für Wohnmobile sein könnte.

Kurz vor der ersten Finanz- und Hauptausschuss-Sitzung am morgigen Montag (17 Uhr) als Auftakt der neuen Sitzungsrunde, an deren Ende am Donnerstag, 25. Juni (19.30 Uhr) in der Stadtvertretung die Würfel fallen sollen, präsentieren Heiko Müller und Tiefbauexperte Michael Müller den Vorschlag der Stadt.

Das Areal liegt am Ortsausgang linkerhand auf Höhe des Hohen Ufers. Mit freiem Blick auf Rapsfelder und Hohwachter Bucht. Es handelt sich um das 20000 Quadratmeter große ehemalige Schlichtwohnungsgrundstück. Michael Müller von der Stadt erläutert: „Hier liegen möglicherweise alte und intakte Leitungen für eine Ver- und Entsorgung der Wohnmobile. Außerdem ist der Schotter-Untergrund einigermaßen befestigt.“ Heiko Müller wird diese Variante im Hauptausschuss vorstellen, sagt jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch einschränkend: „Wir müssen noch die Kosten ermitteln und müssen auch prüfen, ob die Bestandsleitungen tatsächlich noch in Ordnung sind.“

Er habe mit der Verwaltung etliche Alternativen in der Stadt geprüft. Darunter Flächen auf dem Steinwarder, die Werft in Ortmühle, Tollbrettkoppel, Warderschul- Parkplätze, Hafenbereich und Ameos Klinik. Heiko Müller: „Überall passt irgend etwas nicht, oder es handelt sich um Privatflächen.“ Jetzt hat die Politik das Wort.

pm

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