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Ostholstein Unterströmung: Drittes Todesopfer in Ostholstein
Lokales Ostholstein Unterströmung: Drittes Todesopfer in Ostholstein
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16:01 31.07.2019
Der Nordostwind hatte am Wochenende die Ostsee zu einem lebensgefährlichen Badegewässer gemacht. Quelle: Peyronnet
Sütel

Die Zahl der Menschen, die am Wochenende in der Ostsee den Tod fanden, hat sich auf drei erhöht. Ein 55-jähriger Mann ist am Dienstag in einer Lübecker Klinik gestorben.

Der Mann und seine Frau aus Lüneburg waren am Sonnabendmittag am Strand von Sütel bei Neukirchen beinahe ertrunken. Ein Kitesurfer hatte zunächst die bereits unter der Wasseroberfläche treibende Frau unter größter Kraftanstrengung ans Ufer geholt. Anschließend war der Surfer wieder ins Wasser gelaufen und hatte den Mann an Land geholt. Der hatte zunächst den Kopf noch über Wasser, berichtete der Retter. Als er den Lüneburger an den Strand gebracht hatte, sei der dort kollabiert.

Sofortige Reanimation am Strand

Strandbesucher hatten dem Kitesurfer erst die Frau, dann den Mann abgenommen und sofort mit der Reanimation begonnen. Erst später kamen die DLRG-Rettungsschwimmer und noch etwas später ein Notarzt dazu. Zunächst gelang es, das Ehepaar wiederzubeleben. Der Mann und die Frau wurden in eine Lübecker Klinik gebracht. Dort sei der Mann am Dienstag gestorben, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Badeverbote missachtet

Am Wochenende hatte der starke Wind erheblichen Wellengang und als Folge davon starke Unterströmungen ausgelöst. Obwohl die DLRG die rote Flagge gehisst und damit ein Badeverbot verhängt hatte, gingen etliche Menschen ins Wasser. Drei von ihnen bezahlten diesen Leichtsinn mit dem Leben – etliche weitere mussten wiederbelebt werden.

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sas

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