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Ostholstein Zehn Jahre aktiv für die Region Wagrien-Fehmarn
Lokales Ostholstein Zehn Jahre aktiv für die Region Wagrien-Fehmarn
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14:59 20.12.2018
Auch ein Projekt der Aktiv-Region: die Neugestaltung des Inklusions-Spielplatzes am Nordstrand von Kellenhusen – hier Karin Englmann und Matthias Amelung (Aktiv-Region Wagrien-Fehmarn) sowie Laura Sonnen und Thorsten Brandt (Tourismus Service Kellenhusen). Quelle: BILLHARDT
Oldenburg

Die Aktiv-Region Wagrien-Fehmarn – eine Förderinitiative der EU zur Stärkung des ländlichen Raumes – kann auf ihr zehnjähriges Bestehen zurückblicken. Seit 2008 setzt sie Projektideen öffentlicher Einrichtungen und privater Initiatoren um. Viele engagierte ehrenamtliche Helfer und ein professionelles Management kümmern sich darum, Projekte zu initiieren, zu erfassen, zu bewerten und letztlich zu realisieren.

Die Aktiv-Region Wagrien-Fehmarn erstreckt sich von Fehmarn bis Neustadt, im Westen wird sie durch die Gemeinde Wangels und im Osten durch die Lübecker Bucht begrenzt. In der Region leben rund 78 000 Einwohner. Finanziert wird die Aktiv-Region aus Mitteln des „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes“ (ELER). Die Projekte werden in erster Linie durch EU-Mittel finanziert. Bund, Land, der Kreis Ostholstein sowie Städte und Gemeinden im Gebiet der Aktiv-Region leisten ebenfalls ihren Beitrag zur Finanzierung.

„In der Aktiv-Region ist es gelungen, eine Vielzahl an Personen zu gewinnen, die sich ehrenamtlich für die Entwicklung ihrer Region einsetzen. Die Mitgliedschaft steht allen offen“, wirbt der 1. Vorsitzende Jörg-Peter Scholz für die Mitarbeit. (Kontakt: Aktiv-Region Wagrien-Fehmarn, Geschäftsstelle, Neustädter Straße 26-28 in 23 758 Oldenburg).

In den vergangenen zehn Jahren seien fast 90 Projekte gefördert worden. Rund 17 Millionen Euro wurden investiert, erläutert Scholz weiter. An Fördermitteln flossen über fünf Millionen Euro nach Ostholstein. Regionalmanager Matthias Amelung sagt: „Die Projektförderung umfasst die gesamte Breite des Zusammenlebens. Angefangen vom Radwegeausbau auf Fehmarn über Mobilitätskonzepte oder solare Straßenbeleuchtungen bis hin zum barrierefreien Kleinspielfeld. Was dazu dient, unsere Region zu beleben, kann auch gefördert werden.“

Bisher geförderte Projekte

Geförderte Projekte waren unter anderem: der Unterrichtsraum im Haus der Natur in Cismar, der Jugendstrand in Grömitz, die Bücherei in Oldenburg, das Sportentwicklungskonzept auf Fehmarn, die barrierefreie Gemeinde Altenkrempe, das Stadtmarketing für die Stadt Oldenburg, die Errichtung einer Handwerksbrauerei auf Fehmarn und Schnellladesäulen.

23-köpfiger Vorstand

Dem Vorstand gehören als Entscheidungsgremium 23 Mitglieder an. Dabei müssen mindestens 50 Prozent der Vorstandsmitglieder aus der Wirtschaft oder dem sozialen Bereich kommen. Unter anderem führt und steuert der Vorstand die laufenden Geschäfte, entscheidet über Anträge für förderfähige Projekte und koordiniert die Projektträger. Vier Arbeitskreise (Bilden & Entwickeln, Fischerei, Lebensqualität & Soziales sowie Versorgen, Wirtschaft & Tourismus) wurden gebildet, um die jeweiligen Projekte zu strukturieren.

lg

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