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Ostholstein Zu viel Alkohol: 31-Jähriger will aus Zug getragen werden
Lokales Ostholstein Zu viel Alkohol: 31-Jähriger will aus Zug getragen werden
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17:24 28.06.2019
Ein Mann war so betrunken, dass er es nicht alleine schaffte, aus dem Regionalexpress auszusteigen. Quelle: Schwennsen
Fehmarn/Großenbrode

Da hat wohl jemand zu tief ins Glas geschaut. Ein 31-Jähriger saß am Donnerstagmittag mit 2,7 Promille im Regionalexpress von Puttgarden Richtung Lübeck und schaffte es nicht mehr, alleine aus dem Zug zu steigen. Der Mann bat darum, hingetragen zu werden. Das übernahm dann die Bundespolizei. Die nahmen den Mann aufgrund seines Zustands allerdings auch gleich in Gewahrsam.

Laut Polizeibericht erhielten die Bundespolizisten gegen 13 Uhr einen Telefonanruf. Im Regionalexpress sitze ein Mann, der aufgrund Alkoholgenusses nicht mehr in der Lage sei, den Zug zu verlassen. In Burg auf Fehmarn sei der 31-Jährige durch die Zugbesatzung aufgefordert worden auszusteigen, habe aber geäußert, das nicht zu schaffen. Er habe darum gebeten, man möge ihn „in Großenbrode aus dem Zug tragen“.

Polizisten begleiten Rettungswagen

Eine Streife der Bundespolizei schaute sich am nächsten Halt in Großenbrode die Situation an, half dem Mann aus dem Zug und nahm ihn aufgrund seines Zustandes in Gewahrsam. Auf dem Revier der Bundespolizei im Fährhafen Puttgarden habe sich das weitere Prozedere laut Polizei schwierig gestaltet. Kein Wunder: Ein Atem-Alkoholtest ergab immerhin 2,7 Promille. Der Mann habe bei der Prüfung seines Wohnsitzes zweimal ältere Wohnsitze angegeben.

Nachdem die Beamten nach etlichen Überprüfungen und Telefonaten die richtige Adresse des Mannes ausfindig gemacht hatten, ordnete eine Amtsärztin die Einweisung des 31-Jährigen in eine Klinik an. Der Besatzung des Rettungswagen war der Mann aber nicht geheuer, sie baten um polizeiliche Begleitung bei dessen Einlieferung. Eine Streife der Bundespolizei begleitete den Wagen, nach viereinhalb Stunden landete der Mann schließlich in der Klinik.

sbu

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