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Segeberg 120 Feuerwehrleute löschen Brand in Tischlerei
Lokales Segeberg 120 Feuerwehrleute löschen Brand in Tischlerei
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11:14 28.02.2019
Ein Feuer in einer Tischlerei beschäftigte die Einsatzkräfte – vermutlich entzündet im Spänebunker. Quelle: Florian Büh
Oering

Großeinsatz in Oering im Kreis Segeberg: Eine Tischlerei ist dort am frühen Donnerstagmorgen abgebrannt. Wie die Feuerwehr mitteilte, bracht der Brand aus bislang ungeklärter Ursache in einem Spänebunker aus. In dem unterirdischen Bunker werden Späne aus Holz gelagert.

Das Feuer beschäftigte seit kurz nach 3 Uhr nicht nur die Freiwillige Feuerwehr Oering. Mehr als 100 Einsatzkräfte aus den umliegenden Ortschaften, Kaltenkirchen und Wilstedt sind im Einsatz. Die Feuerwehren aus Seth, Itzstedt, Sievershütten wurden mit der Feuerwehr Oering gegen 3 Uhr als erstes unter dem Alarmstichwort "Feuer-Groß" aus den Betten gerissen.

Mehr als 100 Einsatzkräfte aus den umliegenden Ortschaften und sogar aus Kaltenkirchen und Wilstedt sind im Einsatz.

Kampf gegen die Flammen

Später wurde das Teleskopmastfahrzeug der Feuerwehr Kaltenkirchen hinzu beordert, um die Flammen auch über dem Dach zu bekämpfen. Doch der Einsatz gestaltete sich noch schwieriger als zunächst erwartet. Wohl auch, da es sich um ein abgeschrägtes Eternitdach handelt. „Das Feuer“, so Einsatzleiter Mike Grell, „ist vermutlich im Spänebunker entstanden, der auch für die Heizung genutzt wird.“ Wie voll dieser Bereich ist, in dem das Feuer schwelen soll, ist unbekannt. Auch unter schwerem Atemschutz gestaltet sich die Erkundung in dem alten Gebäude schwierig. Daher wurden weitere Atemschutzgeräteträger aus Wilstedt alarmiert.

Weiterlesen: Alle Nachrichten aus dem Kreis Segeberg finden Sie hier.

Anwohner hatten in der Nacht die Einsatzkräfte gerufen, weil sie einen lauten Knall gehört hatten. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, schossen offene Flammen aus dem Dach und brachten Eternitplatten zum Platzen. Die Besitzer der betroffenen Unternehmen sind inzwischen vor Ort. Aus einer direkt neben der Tischlerei befindlichen Halle sicherten Feuerwehrleute vorsorglich einen Pritschenwagen ins Freie. Nach Angaben vom Einsatzleiter Grell, wird der Einsatz sich noch mehrere Stunden hinziehen. Nach und nach werden Einsatzkräfte ausgetauscht, da diese zur Arbeit müssen. Auch andere Berufstätige werden heute Morgen große Probleme bekommen und Umwege in Kauf nehmen müssen. Wegen des Einsatzes ist die Hauptstraße voll gesperrt und damit die Durchfahrt durch den Ort nicht möglich.

Anwohner müssen Wohnungen verlassen

Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten einige Menschen im Umfeld zur Sicherheit für kurze Zeit ihre Wohnungen verlassen, so die Feuerwehr.

Florian Büh

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