Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Segeberg 71 Storchenpaare brüten im Kreis Segeberg
Lokales Segeberg 71 Storchenpaare brüten im Kreis Segeberg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:10 12.05.2017
Auch der Horst in Kisdorferwohld ist wieder von einem Storchenpaar besetzt. In Seth, Oering und Stuvenborn gab es sogar Neuansiedlungen. Quelle: Foto: Hfr
Anzeige
Bad Segeberg

Sie sind wieder da! 71 Storchenpaare sind aus ihrem Winterquartier zu den angestammten Brutstandorten im Kreis Segeberg zurückgekehrt. Das hat Holger Möckelmann von der Nabu-Arbeitsgemeinschaft Storchenschutz jetzt mitgeteilt. Neuansiedlungen gibt es dabei in Oering (Hauptstraße 87), in Seth (Hullen) und in Stuvenborn (Brook).

Anzeige
Nominiert: Holger Möckel- mann. *FOTO: HIL

Neben 30 fütterungsabhängigen Brutpaaren im Storchendorf Hitzhusen und fünf im Wildpark Eekholt haben sich an folgenden Standorten wildlebende Paare angesiedelt: Alveslohe, Armstedt, Bad Bramstedt-Achtern Diek, Bad Bramstedt-Bissenboor, Bark, Bebensee, Bimöhlen, Blunk, Damsdorf, Föhrdenbarl, Geschendorf, Großenaspe, Hagen, Hegebuchenbusch, Itzstedt, Kayhude, Kisdorferwohld, Kükels, Lentföhrden, Mielsdorf, Mözen, Oering, Pettluis, Seedorf, Schmalfeld, Seth (2), Struvenhütten(2), Stuvenborn, Sülfeld, Tensfeld, Todesfelde, Voßhöhlen, Wakendorf II und Weddelbrook.

Nahrungsknappheit, Abschüsse und Vergiftungen haben den Störchen in den Winterquartieren in Afrika allerdings zugesetzt. „Des Weiteren haben widrige Witterungsverhältnisse den Rückflug auf der Ostroute erschwert und die Ankunft in ihren Brutgebieten verzögert“, erklärt Möckelmann. Am Beispiel der Storchenankünfte in Damsdorf und Seedorf sei die späte Rückkehr der auf der Ostroute ziehenden Störche deutlich zu erkennen gewesen. „In Damsdorf traf der erste Storch, sehr wahrscheinlich ein Westzieher, aus Spanien kommend am 4. April ein, der zweite über die Ostroute am 2. Mai. In Seedorf besetzte der erste Storch schon am 19. März den Horst, während der Partner erst am 29. April eingetroffen ist“, so Möckelmann. Die Horste, die jetzt unbesetzt sind (wie in Nahe, Steinbek-Weede und Westerrade), werden es auch bleiben. „Pauschal kann man sagen: Wenn die Störche bis zum 15. Mai nicht mit ihrem Brutgeschäft begonnen haben, ist es zu spät für eine erfolgreiche Brut“, so Möckelmann.

Naturhelden gesucht

Die LN suchen nach Naturhelden im Norden. Nominiert werden kann jeder, der sich für die Natur einbringt. Stellen Sie Ihr Talent vor – und die Leser entscheiden, wer LN-Held wird.

So geht’s: Kandidaten werden unter www.helden-von-hier.de vorgeschlagen. Der Kandidat wird „freigeschaltet“, wenn sein Einverständnis vorliegt. Dann kann abgestimmt werden. Für den Sieger oder die Siegerin richten die LN ein Fest aus. Der Preis ist ein Pokal, der durch den Paten überreicht wird. Gewinnen kann auch jeder, der seine Stimme abgibt: Die LN verlosen wertvolle Preise. Auch Holger Möckelmann, Segebergs „Storchenvater“, ist bereits vorgeschlagen worden.

Internet: www.helden-von-hier.de

LN

12.05.2017
12.05.2017
12.05.2017
Anzeige