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Segeberg Ämterlotsin hilft Menschen im Behörderdschungel
Lokales Segeberg Ämterlotsin hilft Menschen im Behörderdschungel
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18:10 10.12.2016

Nahe Ingrid Schulze-Wenck ist die neue Ämterlotsin in Nahe und Umgebung. Sie wird hilfebedürftige Menschen zu Behörden begleiten und ihnen helfen, Formulare auszufüllen und Anträge zu stellen. Da der Naher Manfred Räker diese Aufgabe bereits für Flüchtlinge übernommen hat, entstand die Idee, dieses Angebot auch für Bürger des Amtes Itzstedt vorzuhalten.

Ingrid Schulze-Wenck ist die ehrenamtliche Ämterlotsin in Nahe: „Ich bin gespannt, was auf mich zukommen wird.“ FOTO: SILVIE DOMANN

Während der Gemeindevertretersitzung diese Woche wurde Ingrid Schulze-Wenck nun vorgestellt. Seit 1985 lebt die 63-jährige Rentnerin mit ihrer Familie in Nahe. „Mit Beginn meiner Rentenzeit wollte ich mich um ein Ehrenamt kümmern, ich wollte mich auf einer Ehrenamtsmesse umschauen, habe aber den Zeitungsbericht über den Ämterlotsen gesehen.“

Da sie aus dem medizinischen Bereich kommt, seien ihr Verschwiegenheit und Vertraulichkeit in Fleisch und Blut übergegangen. Da sie immer wieder neue Aufgaben übernommen habe, freue sie sich auf die Arbeit als Ämterlotsin. „Ich bin gespannt, was auf mich zukommen wird.“ Sie wird im Januar mit ihrer Arbeit beginnen und vermutlich im Dörphus Sprechstunden haben.

Haushalt 2017: Finanzausschussvorsitzender Jörg Sahlmann berichtete in der Sitzung über die Finanzen der Gemeinde. Im Ergebnisplan sind die Gesamterträge mit 5,047 Millionen Euro angesetzt, die Aufwendungen betragen 4,624 Milionnen Euro. Damit beträgt der voraussichtliche Jahresüberschuss 424000 Euro. Unverändert bleiben die Steuerhebesätze, sie liegen bei 350 Prozentpunkten für Grundsteuer A und B, die Gewerbesteuer beträgt 400 Prozentpunkte.

Abwasserbeseitigung: Die Abwasserbeseitigung erfolgt durch die Hamburger Stadtentwässerung (HSE). Die Abwassergebühren teilen sich auf in einen Betrag für die Weiterleitung an die HSE (2,10 Euro pro Kubikmeter) und einen Betrag für die Schmutzwassersammlung an die Gemeinde. Lag dieser bisher unter einem Euro pro Kubikmeter, wurde der nun auf 1,68 Euro erhöht. Ebenfalls wurde die Gebühr für die Niederschlagswasserbeseitigung erhöht. Statt bisher pro 25 Quadratmeter etwa 10,70 Euro zu zahlen, steigen die Kosten nun auf 12,78 Euro pro 25 Quadratmeter.

Gebührenordnung für das Dörphus: Die Nutzung für ortsansässige Vereine und Verbände ist kostenfrei. Privatpersonen und Firmen zahlen 70 Euro pro Raum und Tag und müssen als Sicherheit 200 Euro hinterlegen. Es gibt drei Räume, Geschirr und Küchennutzung sind inklusive. sd

LN

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