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Segeberg Arbeitsmarkt im Kreis Segeberg nahezu stabil
Lokales Segeberg Arbeitsmarkt im Kreis Segeberg nahezu stabil
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20:10 28.02.2018
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Elmshorn/Bad Segeberg

Immerhin: Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit immer noch weit geringer. Ende Februar 2017 waren im Kreis Segeberg 7423 Menschen ohne Job (Quote 5,1 Prozent). Das geht aus den Zahlen hervor, die die auch für Segeberg zuständige Agentur für Arbeit Elmshorn am Mittwoch vorlegte. „Winterliche Zuwächse der Arbeitslosigkeit gab es kaum noch, allerdings meldeten sich vermehrt junge Menschen nach dem Ausbildungsende im Februar“, sagt Agentur-Chef Thomas Kenntemich. Die saisonale Trendwende zum Frühjahr deute sich am Arbeitsmarkt an. So hätten die Unternehmen wieder verstärkt Stellenangebote aufgegeben. „In den letzten Wochen konnten sich mehr Menschen aus der Arbeitslosigkeit in eine neue Beschäftigung abmelden. Ob die Arbeitslosenzahl im März bereits zurückgeht, hängt auch davon ab, wie lange die derzeitige Kältewelle anhält und wann viele Arbeiten im Freien wieder möglich sind“, sagte Kenntemich. Im Februar hätten 539 Menschen ihre Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer Beschäftigung beenden können, 149 mehr als im Januar.

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Von den insgesamt 7077 arbeitslos gemeldeten Personen betreute die Agentur für Arbeit (Arbeitslosenversicherung) im Februar 2879. Deren Anzahl stieg um 19 Personen (plus 0,7 Prozent) gegenüber dem Vormonat. Das Jobcenter (Grundsicherung) registrierte 4198 arbeitslose Männer und Frauen, dies waren 17 mehr als im Januar (plus 0,4 Prozent). Laut der Agentur-Bilanz kamen zu den 7077 Personen im Februar weiter 2167 Menschen, die ohne Arbeit waren – zum Beispiel weil sie sich derzeit qualifizieren oder vorübergehend arbeitsunfähig sind. „Damit befanden sich insgesamt 9244 Personen im Kreis Segeberg in Unterbeschäftigung“, bilanziert Kenntemich. Diese Unterbeschäftigung sei in den vergangenen zwölf Monaten um 356 Personen (3,7 Prozent) gesunken.

Besonders nachgefragt bei den Jobangeboten seien Fachkräfte im Baugewerbe und Garten- und Landschaftsbau – viele Betriebe suchten personelle Verstärkung zum erwarteten Saisonstart. Viele Arbeitsangebote gebe es für Erzieher/-innen und in der Altenpflege, in diesen Berufen seien Fachkräfte jedoch rar. Auch Bürofachkräfte und Verkaufsfachkräfte würden weiterhin stark nachgefragt.

LN

28.02.2018
28.02.2018
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