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Segeberg Ausbildungsmesse an Schule in Wahlstedt hilft bei der Berufswahl
Lokales Segeberg Ausbildungsmesse an Schule in Wahlstedt hilft bei der Berufswahl
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19:25 03.12.2018
Neuntklässler erzählen Achtklässlern von der Poul-Due-Jensen-Schule (PDJS) wie ihr Berufspraktikum war, welche Anforderungen es für den ausgesuchten Job gibt und worauf es ankommt. Koordinatorin ist Lehrerin Ulrike Stoffers. Quelle: Heike Hiltrop
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Wahlstedt

 Als Tierpfleger hat Max (15) ein 14-tägiges Praktikum beim Tierschutzverein Segeberg absolviert. Er habe Hunde zuhause, mag den Umgang mit Tieren. „Aber der Beruf ist anstrengender, als ich gedacht habe. Ich überlege noch, ob ich das beruflich wirklich machen möchte.“ Der Neuntklässler der Poul-Due-Jensen-Schule will sich beruflich zu orientieren. In einen Job hineinschnuppern, ist dabei eine wichtige Hilfestellung. Das findet auch Amira. Die 16-Jährige ist, anders als ihr Klassenkamerad, aber ganz sicher, ihren Traumberuf in einer Apotheke gefunden zu haben. Laura (15), die die Gelegenheit hatte, in einer Kita in den Job einer Erzieherin hineinzuschnuppern, ist dagegen überzeugt, dass es für sie beruflich eher in den medizinischen Bereich gehen soll. Erkennen, welche Arbeit nichts für einen ist, das ist auch ein wichtiges Ziel.

Welche Anforderungen in den von ihnen gewählten Berufen verlangt werden, was zum Berufsbild gehört und welche Alternativen es dazu gibt, das haben die Jugendlichen zusammengetragen. Die 65 Neuntklässler der Gemeinschaftsschule haben darüber referiert und anschließend alles für eine bilderreiche Präsentation in einer Miniausbildungsmesse für die noch unerfahrenen jüngeren Jahrgänge aufbereitet. Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten, Vor- und Nachteile wurden dargelegt. Mit Erkundungsbögen sollten die Achtklässler dabei die Gelegenheit bekommen, zwei Ausbildungsberufe genauer unter die Lupe zu nehmen.

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Neuntklässler erzählen Achtklässlern von der Poul-Due-Jensen-Schule (PDJS) wie ihr Berufspraktikum war, welche Anforderungen es für den ausgesuchten Job gibt und worauf es ankommt. Koordinatorin ist Lehrerin Ulrike Stoffers. Quelle: Heike Hiltrop

Denn für die derzeit meist 14-Jährigen geht es im Frühjahr auch erstmals auf Praktikumsplatz-Suche. Schon im Vorwege gut informiert zu sein, helfe sehr, sagt Koordinatorin und Lehrerin Ulrike Stoffers. Die berufliche Orientierung starte an der PDJS in Wahlstedt in der siebenten Klasse, zu Beginn der achten bekämen die Schüler schließlich jeweils zwei Tage lang Einblick in verschiedene Berufsfelder. Hierbei könne meist schon das eine oder andere ausgeschlossen werden, so Ulrike Stoffers. Zugute komme den Schülern, dass im Kampf um gute Fachkräfte in den Betrieben viele Anstrengungen unternommen werden um dem potenziellen Nachwuchs einen guten Einblick in das spätere Berufsfeld zu vermitteln. „Sie wissen, dass ein Praktikum ein Weg ist, um Azubis zu bekommen. Stoffers: „Viele unserer Flexschüler haben nach ihrem vierwöchigen Praktikum in der 10. Klasse so gut wie einen Platz in der Tasche.“

Heike Hiltrop