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Segeberg Corona-Fälle nach Party im „Que Danceclub“ in Bad Segeberg: Gäste sollen sich in Quarantäne begeben
Lokales Segeberg

Bad Segeberg: Corona nach Party im "Que" - Gäste müssen in Quarantäne

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16:44 31.12.2021
Die Diskothek „Que Danceclub“ in Bad Segeberg: Bei der letzten Party an Weihnachten feierten Corona-Infizierte mit.
Die Diskothek „Que Danceclub“ in Bad Segeberg: Bei der letzten Party an Weihnachten feierten Corona-Infizierte mit. Quelle: Irene Burow
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Bad Segeberg

Am zweiten Weihnachtstag hatte der Que Danceclub zu seiner letzten Party geladen, danach hat Betreiber David Bünz die Diskothek für immer geschlossen. Ausgebucht war der Abend nicht. „Aber es war eine schöne letzte Party. Viele haben den Termin gern wahrgenommen“, sagte der 30-Jährige noch zum Abschied. Nun gibt es ein Nachspiel: Offenbar hat es trotz Hygienekonzept und Schutzmaßnahmen wie 2G plus auch in Bad Segebergs Disco ein „größeres Infektionsgeschehen“ gegeben, teilte der Kreis Segeberg nun mit. Genau so wie im „Joy“ in Henstedt-Ulzburg und im dortigen „Calypso-Club“ sowie in der Diskothek „Fun Parc“ in Trittau.

„Alle Besucher der genannten Lokalitäten haben sich unverzüglich für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben“, fordert der Kreis alle Betroffenen auf, sich beim Infektionsschutz per Kontaktformular zu melden. Häusliche Quarantäne bedeute, dass weder Haus noch Grundstück beziehungsweise Wohnung verlassen und auch kein Besuch empfangen werden darf, so Sprecherin Sabrina Müller. Das gilt auch für die Busgruppe einer Segeberger Landjugend, die das Pahlazzo in Pahlen (Kreis Dithmarschen) besucht hat.

„Der Infektionsschutz des Kreises Segeberg arbeitet eng mit den Veranstaltern zusammen und ist bemüht, alle Gäste zu erreichen. Sie sollten sich fortlaufend in den sozialen Medien auf den Seiten von Veranstaltern informieren.“ Das gelte auch für alle Segeberger, die unter Umständen die ebenfalls von Corona-Infektionen betroffenen Diskotheken „Cheyenne-Club“ in Rendsburg und „Maxx“ in Kiel besucht haben.

Landrat rät eindringlich zum Impfen

„Die Fallzahlen in Schleswig-Holstein, und vor allem auch im Kreis Segeberg, steigen extrem“, bedauert Landrat Jan Peter Schröder.

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„Wir sehen jetzt, dass die deutlich ansteckendere Omikron-Variante das Infektionsgeschehen übernimmt. Ich bitte daher alle eindringlich, jeden nicht notwendigen Kontakt zu vermeiden. Ich, wir alle, hatten gehofft, in diesem Jahr ein anderes Weihnachten und Silvester feiern zu können als im vergangenen Jahr. Aber dem Virus sind unsere Wünsche und Bedürfnisse egal und so müssen wir uns auch am Ende dieses Jahres und zu Beginn des neuen Jahres ein weiteres Mal in Verzicht üben.“ Alle seien pandemiemüde, so Schröder weiter. „Aber wir dürfen jetzt nicht nachlassen, daher mein Appell: Reduzieren Sie Ihre Kontakte, tragen Sie eine Maske, beachten Sie die AHA-L-Regeln und lassen Sie sich impfen und boostern!

Von Heike Hiltrop