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Segeberg Bad Segeberg ist für alle Generationen gut aufgestellt
Lokales Segeberg Bad Segeberg ist für alle Generationen gut aufgestellt
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20:38 06.05.2013
Von Petra Dreu
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Franz Thönnes, SPD-Kreistagsabgeordnete Rudi Beeth und Bürgermeister Dieter Schönfeld (von links) trafen sich zum Gedankenaustausch im Segeberger Rathaus. Quelle: P. Dreu
Bad Segeberg

Für die Kreisstadt blicken der SPD-Bundestagsabgeordnete Franz Thönnes, sein parteiinterner Mitstreiter im Kreistag, Rudi Beeth, und Bürgermeister Dieter Schönfeld positiv in die Zukunft. „Wir wollen die Kommunen nicht alleine lassen“, so Thönnes, dessen Partei im Falle eines Wahlsieges etliche Fördertöpfe reaktivieren und aufstocken will, durch die vor allem die Städte und Gemeinden profitieren könnten.

Das Programm „Soziale Stadt“ ist einer dieser Töpfe, mit denen Stadtteile aufgewertet werden sollen. Mit Hilfe des Programms wurden in der Segeberger Südstadt bereits Workshops zu den Themen Einkaufen, Arbeit, Schule, Freizeit und Wohnen finanziert. Dieter Schönfeld: „In alle Bemühungen müssen die Leute, die dort wohnen, mit einbezogen werden. Deshalb sind Workshops so wichtig.“ Die Teilnehmer seien mit Motivation und Schwung dabei. „Ich bin sicher, dass auch finanzielle Mittel für die Umsetzung fließen werden“, so der Bürgermeister gestern vor Journalisten.

Das hat sich auf jeden Fall die SPD auf die Fahnen geschrieben. Das Programm „Soziale Stadt“ wolle seine Partei von derzeit 40 Millionen auf 150 Millionen Euro erhöhen. Hinzu sollen 700 Millionen Euro für die Städtebauförderung kommen. „Wir wollen die Städte wieder lebenswerter machen“, so Thönnes.

Die Kommune ist hinsichtlich der Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren gut aufgestellt und kann gelassen dem 1. August entgegensehen, wenn der Rechtsanspruch der Eltern in Kraft tritt. Eine Quote von 35 Prozent hatte der Bund von den Kommunen gefordert, die Bad Segeberg mit 48 Prozent mehr als erfüllt. Damit liegt die Kreisstadt auch über der Quote, die Rudi Beeth mit 40 Prozent gerne für den Kreis Segeberg sehen möchte.

Altersgerechte und barrierefreie Wohnungen sind eine weitere Herausforderung, bei der Bad Segeberg angesichts des Marien- und des Eichenhofes und der Wohnungen am Gasberg ebenfalls gut aufgestellt ist. „Vor drei Jahren haben wir noch darüber diskutiert, ob die Stadt 100 altengerechte Wohnungen verträgt. Jetzt werden es 180 Wohnungen, wobei die Liste der Interessenten viel größer ist“, so Dieter Schönfeld. Doch auf die Städte wird ein Problem zukommen, denn bis 2025 soll die Anzahl der über 80-Jährigen um 126,6 Prozent von 9650 auf 21 900 Einwohner steigen.

pd

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