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Segeberg Bildung statt Schule: Ausschuss ändert seinen Namen
Lokales Segeberg Bildung statt Schule: Ausschuss ändert seinen Namen
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19:16 28.01.2019
Anna-Patricia Thomsen gibt dem Ausschuss einen neuen Namen. Quelle: hfr
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Bad Segeberg

Über Namen lässt sich trefflich streiten. Bildung statt Schule: Das hat die kleine Fraktion der FDP nun durchgesetzt. Der Bad Segeberger Hauptausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, den Namen des Ausschusses „Soziales, Schule und Kultur“ in den Namen „Soziales, Bildung und Kultur“ umzuändern. Anna Patricia Thomsen, FDP-Fraktionsvorsitzende, hatte diesen Antrag schon im damaligen Ausschuss „Soziales, Schule und Kultur“ nur mit knapper Mehrheit und fraktionsübergreifender Diskussion durchbringen können. Ursprünglich wollte sie den Namen um „Bildung“ ergänzt haben. Das wäre dann aber auch ein Bandwurm-Name geworden, den sich ohnehin niemand merken kann.

Nun fällt der Begriff „Schule“ flach, obwohl in dem Ausschuss auch häufig über die städtischen Schulen berichtet und entschieden wird. Übrigens dürfte hier auch das meiste Geld seitens der Stadt hineinfließen. Sie habe den Antrag gestellt, das Wort Bildung in den Namen des Ausschusses aufzunehmen, weil sich der Ausschuss oft mit dem Thema Bildung beschäftige, zum Beispiel mit der Stadtbücherei oder der Volkshochschule, begründete Thomsen ihren Vorstoß. Sie bezieht sich dabei auch auf ein Schreiben, das die Landesregierung Schleswig-Holstein herausgegeben habe. In diesem würden die Gemeinden und Kommunen dazu aufgefordert, das Thema Bildung zu verstärken und sich mehr darum zu kümmern. „Bildung findet nicht nur in der Schule statt“, das sei ein Thema, das alle angehe.

Annelie Eick, Fraktionsvorsitzende der Grünen stellte fest, dass sich dadurch inhaltlich bei der Ausschussarbeit nichts ändern werde. Das sei nur eine Wortänderung. Erwartet wird, dass die Stadtvertretung dem zustimmen wird. Dann hätte sich die kleine FDP durchgesetzt...

Wolfgang Glombik

28.01.2019
28.01.2019