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Segeberg Stadtvertretung soll über Zaunfrage entscheiden
Lokales Segeberg Stadtvertretung soll über Zaunfrage entscheiden
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18:07 28.06.2019
Diesen Platz einzäunen oder nicht? Zu der Frage soll es jetzt eine Sondersitzung der Stadtvertreter geben. Quelle: Wolfgang Glombik
Bad Segeberg

Multifunktionsplatz einzäunen oder nicht? Darüber soll jetzt – wenn die Rathausfraktionen sich dafür aussprechen – in einer Sondersitzung der Stadtvertretung entschieden werden. Wie von den LN berichtet, hatte der Südstadtbeirat in einer Art „Aufstand“ gegen das höchste Gremium der Stadt nicht nur beanstandet, dass die Empfehlung des Beirats pro Zaun komplett ignoriert worden war, sondern auch dessen Wunsch, keine Altersbegrenzung für den Platz zuzulassen.

Stadtvertreter aus dem Urlaub holen

Laut dem Votum des Südstadtbeirates soll jetzt die Stadtvertretung zu einer schnellen neuen Entscheidung bewegt werden. Der Zaun würde „nur“ 11 000 Euro kosten. Dazu müssten die Politiker zur Sondersitzung auch aus dem Urlaub gebeten werden. Zwar hatte das höchste Gremium der Stadt ausdrücklich gegen einen abschließbaren Zaun gestimmt, aber Gabriele Abel, betroffene Anliegerin am Multifunktionsplatz, forderte ihn im Beirat weiter als „Zwischenlösung“: „Das ist der dritte Sommer, in dem wir nicht mehr rauskommen. Es fällt auch nach drei Jahren schwer, den Lärm auszuhalten.“

Sondersitzung am 10. Juli geplant

Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld erklärte auf LN-Anfrage, dass Bürgervorsteherin Monika Saggau zu einer Sitzung des Ältestenrates am 3. Juli einladen werde. Ziel sei es nun, am Mittwoch, 10. Juli, zu einer Sondersitzung das höchste Gremium einzuberufen. Dazu müssten aber auch, so Schönfeld, die Fraktionen zustimmen. Außerdem seien mindestens 14 Stadtvertreter notwendig, damit das Gremium beschlussfähig sei. Ein ziemlicher Aufwand. Schönfeld: „Ich bin trotzdem dafür, dass wir das machen.“ Schließlich sei es im Sinne der Anlieger, wenn dort ein Zaun hin käme und wenigstens die Ruhezeiten eingehalten würden. Das sei auch der Vorschlag der Verwaltung gewesen, der aber in der Stadtvertretung keine Mehrheit fand.

Eine Klage seitens der Anwohner solle man nicht provozieren, empfahlt der Verwaltungschef. Es sei wichtig, die Belastung der Anwohner zu minimieren. Schönfeld plädierte dafür, einen abschließbaren Zaun zu errichten, der von dem Bauhof oder einem Sicherheitsdienst zu den Ruhezeiten verschlossen werde.

Wolfgang Glombik

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