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Segeberg L 69 wird zwischen Pronstorf und Gnissau gesperrt
Lokales Segeberg L 69 wird zwischen Pronstorf und Gnissau gesperrt
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18:00 29.06.2019
lbfgasphalt Straßenmeisterei Breitenfelde, Torben Schaper (22), B 207 bei Pogeez Quelle: Florian Grombein
Pronstorf/Kiel

Um von Pronstorf auf die Bundesstraße 432 zu kommen – und umgekehrt – müssen Verkehrsteilnehmer von Montag in einer Woche einen langen Umweg in Kauf nehmen. Die stark beschädigte Landesstraße 69 zwischen Pronstorf und der B 432 bei Gnissau wird zwischen dem 8. Juli und 19. Juli voll gesperrt, teilte der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) mit.

In der Zeit werde die schadhafte Fahrbahn der L 69 erneuert. Aus Gründen der Verkehrssicherheit, des Arbeitsschutzes und der Bauqualität könnten die Reparaturarbeiten aber nur unter einer Vollsperrung der Straße vorgenommen werden, heißt es vom LBV.SH. Um die Verkehrsteilnehmer so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, würden die Arbeiten in zwei Abschnitten ausgeführt.

Der erste Abschnitt betrifft die Strecke auf der L 69 von der B 432 bis zum Ortseingang Pronstorf. Die Arbeiten hier sollen von 8. bis zum 16. Juli dauern. Vom 15. Juli bis zum voraussichtlichen Ende der Gesamtmaßnahme am 19. Juli kommt dann die Ortsdurchfahrt Pronstorf an die Reihe.

Die Umleitung führt über Ahrensbök Quelle: Grafik: Jochen Wenzel

Mit ersten Teilsperrungen wegen einiger vorbereitender Arbeiten ist allerdings bereits vom morgigen Montag, 1. Juli, an zu rechnen, so die Straßenbaubehörde. Auch nach dem Ende der Maßnahme könnten wegen Restarbeiten noch kurzzeitige Teilsperrungen erforderlich werden.

Eine Umleitung wird ausgeschildert. Sie führt für beide Richtungen über die K 69 (Tankenrade), L 71 nach Ahrensbök und über die B 432 nach Gnissau. Die Zufahrt zum Konzert des Schleswig-Holstein Musik-Festival in Pronstorf am Dienstag, 9. Juli, soll über Westerrade und Goldenbek ermöglicht werden.

Anlieger sollen während der Bauphase verhältnismäßig ungehindert zu ihren Grundstücken kommen können, heißt es vom LBV. Über nicht vermeidbare Sperrungen während des Asphalteinbaus sollen sie von der Firma Strabag aus Bornhöved, die mit der Maßnahme beauftragt ist, per Hauswurfsendung informiert werden. Mit dem WZV werden überdies gesonderte Sammelplätze für Mülltonnen abgestimmt.

Oliver Vogt

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