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Segeberg Bernhard Dwenger ist neuer Amtsvorsteher
Lokales Segeberg Bernhard Dwenger ist neuer Amtsvorsteher
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16:27 11.01.2019
Bernhard Dwenger (69, CDU), Bürgermeister Kayhude, neuer Amtsvorsteher Amt Itzstedt Quelle: CDU, HFR
Itzstedt

Lang genug hat’s gedauert: Die Amtsverwaltung Itzstedt hat einen neuen Amtsvorsteher. In ihrer Sitzung am Donnerstagabend entschieden sich die Mitglieder des Amtsausschusses mehrheitlich für den Kayhuder Bürgermeister Bernhard Dwenger als Nachfolger von Volker Bumann (beide CDU). Zum ersten Stellvertreter wurde Holger Fischer (WDN, Bürgermeister in Nahe), zum zweiten Simon Herda (SPD, Bürgermeister in Seth) gewählt.

Für das Amt Itzstedt endet damit ein seit Monaten andauernder Nervenkrieg um die Nachfolge (wir berichteten). Die CDU, die in dem 23-köpfigen Gremium als stärkste Fraktion das alleinige Vorschlagsrecht für den Amtsvorsteher besitzt, hatte zunächst Maren Storjohann ins Rennen geschickt, die jedoch in zwei Wahlgängen an der Mehrheit der anderen Fraktionen gescheitert war. Alternativ-Kandidat Jürgen Lamp, CDU-Bürgermeister in Tangstedt, ging es noch schlechter: Acht Mal fiel er in geheimer Wahl durch. Zuletzt sah sich der Kreis Segeberg deshalb gezwungen, Volker Bumann kommissarisch wieder einzusetzen.

Mit Bernhard Dwenger wurde nun offenbar ein Kandidat gefunden, der auch für einen Großteil an anderen Fraktionen (SPD, Grüne, FDP und die zusammengeschlossenen Wählgemeinschaften) wählbar war. Von den insgesamt 78 Stimmen, die das Gremium zu vergeben hat (nach Einwohnerzahl der Gemeinden), entfielen 59 auf Dwenger, es gab 14 Nein-Stimmen und eine Enthaltung.

Er sei ja schon „von Anfang an ein kleines bisschen im Spiel gewesen“, sagte Dwenger den LN. Deshalb sei seine Nominierung nicht ganz überraschend gekommen. Zunächst habe seine Fraktion zwar an Jürgen Lamp festhalten wollen. In fraktionsübergreifenden Gesprächen Anfang der Woche sei aber herausgekommen, dass der Tangstedter Bürgermeister keine Mehrheit finden würde. Dwenger als Bürgermeister von Kayhude, der kleinsten Gemeinde im Amtsbezirk, hingegen schon. Er freue sich, dass er nun eine Mehrheit der Stimmen auch von den anderen Parteien und Wählergemeinschaften auf sich vereinen konnte. „Zwar habe ich nicht alle bekommen, damit hatte ich aber auch nicht gerechnet, aber doch eine gute Mehrheit.“

Auf den 69-jährigen Landwirt, der seit 2003 Bürgermeister in Kayhude ist, kommt jetzt deutlich mehr Arbeit zu. Die könne er sich aber leisten. „Meinen Betrieb habe ich schon im Jahr 2000 verpachtet. Und bei uns in Kayhude laufen die Dinge so rund, dass ich es mir erlauben kann, mich auch auf die Amtsverwaltung zu konzentrieren“, sagt Dwenger. Die Schlüssel für das Verwaltungsgebäude an der Segeberger Straße 41 habe er von seinem Vorgänger Volker Bumann bereits erhalten.

Oliver Vogt

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