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Segeberg Breitband für sechs weitere Gemeinden
Lokales Segeberg Breitband für sechs weitere Gemeinden
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20:32 06.03.2017
Bad Segeberg

Geschendorf, Klein Gladebrügge, Pronstorf, Rohlstorf, Strukdorf und Westerrade mit insgesamt zwölf Ortsteilen werden seit gestern vom Wege-Zweckverband (WZV) ans Breitband angeschlossen. Im sogenannten Cluster „Südost“ investiert der WZV nach eigenen Angaben rund 5,5 Millionen Euro für 1170 Glasfaseranschlüsse und 80 Kilometer Tiefbauleistung.

Das Technikzentrum schwebte in Goldenbek ein. Gestern war Baustart für das neue Cluster.

Das Glasfasernetz des WZV wächst damit auf 346 Kilometer und 4700 Kunden, welche über die Stadtwerke Neumünster (SWN) mit Telefon, Fernsehen und schnellem Internet mit mindestens 50 Mbit/s versorgt werden. „Wir sind sehr glücklich und absolut stolz, dass wir so viele Gemeinden schon an die zukünftige Infrastruktur anschließen konnten, um den Einwohnern und Gewerbebetrieben somit das Tor zur Welt zu öffnen“, betont Verbandsvorsteher Jens Kretschmer. Priorität bei dem Bauarbeiten haben im Cluster „Südost“ dabei die Anbindung der beiden Rechenzentren, welche in Goldenbek und Warder aufgestellt worden sind. Die Zentren versorgen die einzelnen Haushalte mit Licht. „Sie sind das Herzstück eines jeden Ausbaugebiets“, teilt der WZV mit.

Mit dem Cluster „Südost“ ist das zusammenhängende WZV- Glasfasernetz fast abgeschlossen. In 2017 soll noch die Gemeinde Heidmühlen beworben werden. Ebenso schließt sich das „Fördermittel-Cluster“ mit einem Investitionsvolumen von 8,4 Millionen Euro an, indem mit Hilfe von Bundesfördermitteln die letzten weißen Flecken im ländlichen Raum mit Glasfaser bestückt werden sollen. Zu den unterversorgten Gemeinden, für die das Breitband-Team des WZV bereits Fördermittel beantragt hat, gehören Ortsteile von Glasau, Nehms, Pronstorf, Rohlstorf, Schieren, Seedorf und Wensin. Ein Vollausbau ist in Bahrenhof, Blunk, Bühnsdorf, Krems II und Travenhorst vorgesehen. Mit dem Förderbescheid für die Tiefbauleistungen wird nach Angaben des WZV in Kürze gerechnet.

Für die rechtliche, wirtschaftliche und technische Beratungsleistung stehen dem WZV zur Klärung der Rahmenbedingungen ebenso Fördermittel von Bund (50000 Euro) und Land (30000 Euro) zur Verfügung.

LN

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