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Segeberg Bürger planen die Zukunft Sülfelds
Lokales Segeberg Bürger planen die Zukunft Sülfelds
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08:00 26.05.2019
Sebastian Lopitz (li.), Geschäftsführer bei BCS Stadt + Region, und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Thijs van den Engel freuen sich auf viele kreative Ideen der Sülfelder. Quelle: hfr
Sülfeld

Wie soll sich die Gemeinde Sülfeld entwickeln, wohin soll die Reise gehen? Wie sehen die Wünsche der Bürger aus? Was vermissen sie und was möchten sie auf gar keinen Fall? Antworten darauf möchte das Lübecker Planungsbüro „BCS stadt + region“ gemeinsam mit den Sülfeldern finden. Die nämlich sollen demnächst in Bürgerwerkstätten aufzeigen, wo es hakt in der Gemeinde und was verbessert werden müsste. Doch nicht nur Kritikpunkte sind gefragt, sondern auch positive Aspekte und Wünsche der Einwohner sollen in ein Konzept zur Ortsentwicklung einfließen. Je mehr mitmachen, desto besser, sind die Lübecker Planer überzeugt, die bereits am Dienstag, 28. Mai, zur ersten Auftaktveranstaltung auf eine große Beteiligung der Bürger hoffen.

Dienstag werden schon erste Ideen gesammelt

Für die Einführungsveranstaltung, die um 19.30 Uhr im Jugendraum der Sporthalle beginnt, haben die Planer zwei Stunden angesetzt. Dabei werden nicht nur der Ablauf des Planungs- und Beteiligungsprozesses vorgestellt und Fragen beantwortet, sondern auch erste Ideen gesammelt. Die eigentliche Arbeit aber findet schließlich in drei öffentlichen Bürgerwerkstätten statt. In thematischen Arbeitsgruppen können alle Teilnehmer ihre Anregungen und Ideen einbringen und so aktiv an der Planung mitwirken.

Termine der Bürgerwerkstätten

Neben der Auftaktveranstaltung am Dienstag, 28. Mai, um 19.30 Uhr im Jugendraum der Sporthalle wird es drei Bürgerwerkstätten geben. Jeweils von 10 bis 13 Uhr in den Ortsteilen:

Sülfeld und Petersfelde am 15. Juni im Jugendraum der Sporthalle

Borstel am 22. Juni im Raum der Feuerwehr und in

Tönningstedt am 29. Juni ebenfalls im Raum der Feuerwehr statt.

Parallel zu den öffentlichen Veranstaltungen laufen weitere Beteiligungsformate. So sind an verschiedenen Orten der Gemeinde eine besondere Kinder- und Jugendbeteiligung wie auch eine Beteiligung von Senioren und Haushaltsbefragungen mittels Fragebögen vorgesehen, die im Laufe der 22. Kalenderwoche an die einzelnen Haushalte verteilt werden. Daneben können die Bürger über „Wunschbaum-Plakate“ mitteilen, was sie sich für Sülfeld wünschen. Das Gesamtkonzept soll nach den Sommerferien in einer öffentlichen Abschlussveranstaltung präsentiert werden. Auch hier besteht noch die Möglichkeit, weitere Anregungen einzubringen.

Alle Sülfelder sollen mitgenommen werden

Ganz gespannt auf die Ergebnisse ist Sülfelds Bürgermeister Karl-Heinz Wegner, der möglichst alle Bürger beim weiteren Planungsprozess mitnehmen möchte. „Egal, wohin die Reise in den nächsten 15 bis 20 Jahren für Sülfeld geht, es ist wichtig, dass unserer Bürger die Entscheidungen mittragen“, so der Bürgermeister. Das Entwicklungskonzept für Sülfeld sei bereits seit einem Jahr im Gespräch. Den Auftrag konnte die Gemeinde allerdings erst Anfang des Jahres vergeben, nachdem Fördermittel bewilligt worden waren.

Auf die Ausschreibung der Gemeinde zur Erstellung eines Dorfentwicklungskonzeptes hatten sich mehrere Planungsbüros gemeldet. Die Wahl fiel schließlich auf BCS, weil die dortigen Mitarbeiter auch mit der Entwicklung des Forschungszentrums Borstel betraut sind. Außerdem hatte das Büro mit der Entwicklung des Dorfzentrums in der Gemeinde Oering für Anerkennung gesorgt.

Petra Dreu

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