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Segeberg Bumann löst Brors als Itzstedter Amtsvorsteher ab
Lokales Segeberg Bumann löst Brors als Itzstedter Amtsvorsteher ab
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20:10 07.08.2013
Itzstedt

Die Mitglieder des Amtsausschusses Itzstedt haben einen neuen Amtsvorsteher gewählt: Volker Bumann (ehemaliger Sülfelder Bürgermeister) wurde am Dienstagabend zum Nachfolger von Gerhard Brors gewählt. Erster Stellvertreter ist der Sether Gemeindevertreter Arno Nolte, zweiter Stellvertreter ist Holger Criwitz, Bürgermeister von Tangstedt. Alle Wahlen des Abends erfolgten einstimmig.

Mit Bumanns Wahl endet für den ehemaligen Oeringer Bürgermeister Brors (CDU) eine lange Amtszeit. Er gehört dem Amtsausschuss seit über 31 Jahren an. Und 19 Jahre war er dessen Vorsitzender. Bei seinen Ausschusskollegen, auch seinen Parteifreunden der CDU, hat er sich wegen seiner Schulpolitik unbeliebt gemacht. Man hat ihm verübelt, dass er die Oeringer Mini-Schule nicht dem Itzstedter Schulverband angegliedert hat. Und dessen Vorsteher ist Bumann (CDU), er will dieses Amt aber jetzt abgeben.

Nach der Wahlniederlage seiner CDU in Oering, in deren Folge Brors nicht erneut zum Bürgermeister gewählt wurde, ist dies binnen kurzer Zeit die zweite Schlappe für ihn. Eine Weile hat er daran „knabbern“ müssen, doch der Tag der Amtsübergabe an Bumann sei für ihn „kein schwarzer Tag“, sagte er. Zumal der Dienstag nicht nur sein Hochzeitstag war, sondern auch der erste richtige Tag als Pensionär. Und jetzt als Mann in der zweiten Reihe könne er „ganz entspannt durch Oering gehen“; er muss sich nicht mehr um alles Mögliche kümmern, meinte er, könne nun auf seinen Nachfolger verweisen. Brors‘ letzte Amtshandlung war es, 14 ausscheidende Mitglieder des Gremiums mit einem Präsentkorb zu verabschieden.

Gerhard Krauß als ältestem Mitglied des Ausschusses oblag es, Volker Bumann in das Amt einzuführen. Der freute sich, dass das Gremium auf eine geheime Abstimmung verzichtet hat und dass ihm alle Mitglieder ihre Stimme gegeben haben. „Ein Zeichen des Vertrauens“ sei das, das wisse er zu schätzen. Als Erstes hat sich Bumann im Namen des Amtes Itzstedt bei Gerhard Brors für dessen lange ehrenamtliche Arbeit bedankt. Mit seiner Ehefrau darf Brors nun ein Wochenende in Potsdam verbringen.

Zum Schluss hat Bumann kurz drei Themen angerissen, um die sich die Gemeinden kümmern sollten: Er regte eine „Bestandsaufnahme“ an, wie viele Krippen-, Kita- und Schulplätze es im Amt gibt, um abzuklären, ob das mittelfristig ausreiche. Zudem sei zu prüfen, ob die Feuerwehren künftig ausreichend besetzt seien. Und schließlich müsse angesichts der Unruhen in Arabien überlegt werden, inwieweit das Amt auf die Unterbringung von Asylbewerbern vorbereitet sei.

Christian Spreer

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