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Segeberg Busunfall in Traventhal: Lob für zwölfjährige Schülerinnen
Lokales Segeberg Busunfall in Traventhal: Lob für zwölfjährige Schülerinnen
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14:42 26.02.2019
Celina Duberke (li.) und Isabel Buchholz wurden in der Sitzung der Gemeindevertretung für ihr umsichtiges Handeln gelobt. Dafür wurden sie mit einem Kinogutschein belohnt. Quelle: Petra Dreu
Traventhal

Ein Schulbus hat vor Kurzem das Buswartehäuschen am Brookredder aus den Angeln gehoben. Im Gegensatz zum Fahrer bewiesen die beiden zwölfjährigen Schülerinnen Celina Duberke und Isabel Buchholz Weitsicht. Auf einen Zettel schrieben sie „Nicht in das Bushäuschen reingehen“ und opferten sogar noch Streifen von ihrem Herzchen-Klebeband, mit dem sie den Zettel auf den Boden klebten. Für ihre Umsicht wurden sie jetzt in der Sitzung der Gemeindevertretung mit einem Kinogutschein belohnt.

„Was die beiden gemacht haben, finde ich richtig toll. Während alle anderen anscheinend gedacht haben, dass der Schaden nur eine Kleinigkeit sei, haben die Schülerinnen gesehen, dass das Wartehäuschen einsturzgefährdet ist, und andere gewarnt“, lobte Bürgermeister Udo Bardowicks die zwei Schülerinnen vor den vielen Einwohnern.

Es war am 12. Februar, als Celina Duberke und Isabel Buchholz frühmorgens an der Bushaltestelle im Brookredder auf den Schulbus warteten. Als er in Sicht kam, ahnten die beiden Mädchen noch nichts Böses, bis der Fahrer die Buskehre zu eng nahm und mit dem Gefährt gegen den Dachvorstand krachte. Dabei hob er das Buswartehäuschen kurzerhand aus der Verankerung und schob es zur Seite.

„Der Busfahrer ist einfach weitergefahren, ohne mal einem Nachbarn Bescheid zu sagen“, ärgert sich der Bürgermeister. Erst gegen zehn Uhr sei eine telefonische Meldung beim Amt eingegangen. Vier Stunden später sei er erst informiert worden.

„Ich habe natürlich gesehen, wie schief das Häuschen steht. Das war viel zu gefährlich. Rainer Vogt hat es mit Flatterband abgesichert, und am nächsten Tag kam Zimmerer Ekhard Ladwig vorbei. ,Sofort stillegen’ hat er gesagt“, erzählt Bardowicks. Die Versicherung des Busunternehmens habe sogleich einen Gutachter vorbeigeschickt. Mit dessen erster Einschätzung, dass das Buswartehäuschen repariert werden könne, ist Bardowicks nicht einverstanden. „Das ist doch alles total verzogen, eine Reparatur werden wir nicht akzeptieren.“

Petra Dreu

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