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Segeberg Drachenbootrennen in Norderstedt
Lokales Segeberg Drachenbootrennen in Norderstedt
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13:30 18.06.2019
Drachenbootrennen Norderstedt Stadtparksee Erwarten 20 Teams beim Drachenbootrennen: Gitta Weberi (v.l.) vom Hamburger Landesdrachenbootverband, Kai-Jörg Evers von der Stadtpark GmbH, Organisatorin Dagmar Buschbeck und Oliver Weiß von wilhelm.tel. Foto: Fuchs Quelle: Burkhard Fuchs
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Norderstedt

Dies ist die wohl spektakulärste Veranstaltung auf dem Norderstedter Stadtparksee, die am kommenden Sonnabend, 22. Juni, bereits zum neunten Mal übers Wasser geht: das Drachenbootrennen. 20 Teams haben sich für dieses ungewöhnliche Rennen mit den schön verzierten Booten angemeldet, kündigt Veranstalterin Dagmar Buschbeck an. Sechs Firmen, Vereine und Verbände werden in den kleineren Booten starten, die bis zu zehn Paddler an Bord haben. 14 Teilnehmer haben sich für die Langbootversionen angemeldet und können somit mit bis zu 20 Menschen im Boot losschicken.

Probetraining auf der Alster

Die Drachenboote und erfahrenen Steuerleute selbst stellt der Hamburger Drachenbootverband, der den gemeldeten Teams auch wieder Probe-Trainings auf der Hamburger Alster angeboten hat. „Dieses Training haben wieder viele Teilnehmer gerne in Anspruch genommen“, erklärt Dagmar Buschbeck. „Das Training ist sogar noch am Freitag, einen Tag vor dem Rennen möglich.“

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Denn das Paddeln in einer größeren Gruppe sei gar nicht so leicht. „Da kann die 200 Meter lange Strecke auf dem 25 Hektar großen See Stadtparksee plötzlich ganz schön lang und mühsam erscheinen.“

Synchronisation ist der Schlüssel

Neben der Kraft und Ausdauer, die die Teilnehmer mitbringen sollten, käme es beim Drachenbootfahren aber in erster Linie auf das einheitliche Paddeln an. „Das Schlüsselwort ist die Synchronisation“, erklärt Veranstalterin Buschbeck. Nur wenn die Teilnehmer möglichst gleichzeitig ihre Paddel ins Wasser stächen und in einem einheitlichen Rhythmus in die gleiche Richtung bewegten, würden die Boote mit dem nötigen Schwung und Vortrieb unterwegs sein. Das wüssten aber auch die meisten Teams, die zum Teil schon seit Jahren dabei sind. Koordiniert wird das Ganze von den erfahrenen Steuerleuten des Hamburger Drachenbootvereins.

Für die Firmen, für die die Teilnahme je Boot und Größe 500 bis 550 Euro kostet, sei das Drachenbootrennen eine willkommene Aktion, um das Betriebsklima und das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Mitarbeitern im fairen, sportlichen Wettbewerb zu stärken, weiß Mitveranstalter Kai Jörg Evers von der Stadtpark GmbH. „Es geht ihnen weniger um das Gewinnen als darum, mit den Kollegen einen Tag abseits des Arbeitsalltages gemeinsam miteinander zu verbringen.“ Die oft ausgelassene Stimmung der am Strand stehenden Kollegen, die mit den Paddlern mitfieberten und sie lautstark anfeuerten, sei ein Beleg dafür.

Startschuss der Vorläufe für das Drachenbootrennen ist am Sonnabend, 22. Juni, um 10 Uhr. Es treten jeweils zwei bis drei Teams gegeneinander an. Die Finalläufe werden gegen 16 Uhr ins Rennen gehen. Für die Zuschauer ist der Eintritt frei. Am besten beobachten könnten sie das Rennen vom Aussichtssteg im Arriba-Strandbad, lädt Bad-Betreiber Ruud Swaen sie zu sich ein.

Fest steht schon jetzt, dass es in diesem Jahr einen neuen Gewinner geben wird. Die North Gym Vikings, die die letzten drei Jahre jeweils das Drachenbootrennen in Norderstedt gewonnen haben, treten in diesem Jahr nicht wieder an. Ihnen gelang es auch zweimal, die „Challenge“ zu bewältigen, die der Norderstedter Telekommunikationsanbieter wilhelm.tel jedes Jahr aufs Neue ausruft: Mit vereinter Muskelkraft einen Wakeboard-Läufer aus dem Wasser zu ziehen und ihn über eine längere Strecke stehend über Wasser zu halten. Das Team, dem diese Herausforderung in diesem Jahr gelingt, winkt ein gemeinsamer Event auf der Wasserskianlage auf Kosten des städtischen Norderstedter Unternehmens.

Burkhard Fuchs