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Segeberg Ein Dorf feiert seinen Sportverein
Lokales Segeberg Ein Dorf feiert seinen Sportverein
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20:10 19.08.2013
Eine Getränkekiste weniger als Teammitglieder und ein Becher mit Wasser: das erforderte ein gewisses Maß an Gleichgewicht. Quelle: Fotos: Domann
Hartenholm

Erst eine Zeitreise durch 100 Jahre Vereinsgeschichte, dann ein Spiel ohne Grenzen mit Teams aus sämtlichen Straßenzügen Hartenholms, so feierte der Turn- und Spielverein Hartenholm 1913 das 100-jährige Jubiläum am Sonnabend.

Was passierte 1913 auf der Welt und was in Hartenholm und bei der Gründung des Sportvereins? Der Festausschuss hatte sich eine bunte und kurzweilig Zeitreise überlegt. In zehn Jahresschritten ließen sie die Vereinsgeschichte Revue passieren und zeigten die unterschiedlichen Kleidungsgepflogenheiten auf dem Laufsteg. Außerdem gab es verschiedene Gesellschaftstänze zu sehen. „Es war eine tolle Zeitreise, schön und kurzweilig und tolle Kostüme“, sagte Margret Göttsche, die im Anschluss begeistert die Spiel-ohne-Grenzen-Mannschaften anfeuerte. Sieben Straßenzüge-Teams und ein Team des Hartenholmer Schützenvereins spielten um die Wette. Sechs Spiele hatte sich der Festausschuss überlegt, dabei mussten die Nachbarn und Schützen Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Kreativität zeigen.

Da gab es zum Beispiel das Gruppen-Sackhüpfen. Vier Spieler einer Mannschaft hüpften und fielen in einem großen Sack über den Sportplatz. Aus dem Viertel-Takt-Kommando „hopp, hopp, hopp, hopp“ wurde schnell das langsamere „und hopp“. Anspruchsvoll war auch das Getränkekistenrennen, bei dem alle acht Teammitglieder eine bestimmte Strecke auf Kisten zurücklegen mussten. Die Schwierigkeit dabei, es war eine Kiste weniger als Menschen, außerdem hatte jeder einen Becher mit Wasser zu befördern. „Es ist ein tolles Fest und super organisiert“, waren sich Jenna Kauffmann und Lena Valentin einig.

„Ich wohne erst seit Dezember in Hartenholm, ein Nachbar kam herum und hat gefragt, ob ich nicht Lust habe, mitzumachen“, sagte Lena Valentin, die für das rote Team der Fuhlenrüer Straße gestartet war. Es mache viel Spaß und die Spiele seien witzig. „Ich bin vor kurzem weggezogen, das Wochenende bin ich hier zu Besuch und wurde heute morgen kurzfristig rekrutiert“, sagte Vera Hekele

als sie gerade eine Gummiente über einen Zaun fädelte.

sd

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