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Segeberg Ein Jahr warten auf Tempo-30-Schilder
Lokales Segeberg Ein Jahr warten auf Tempo-30-Schilder
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20:10 17.01.2018
Vor einem Jahr wurde den Bürgern mitgeteilt, dass vom Kreis die Genehmigung vorliege: Die Stadt dürfe am Holunderweg eine Tempo-30-Zone einrichten. Doch passiert ist nichts, hier gelten 50 Stundenkilometer. Quelle: Foto: Glombik
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Bad Segeberg

Vor einem Jahr berichtete Stadtplanerin Ute Heldt Leal im Bauausschuss, dass die Kreisverkehrsaufsicht ihre Zustimmung für eine Tempo-30-Zone im Bereich Holunderweg erteilt habe. Doch passiert ist seitdem nichts. Zumindest nicht vor Ort. Dort dürfen die Autofahrer weiterhin 50 km/h schnell sein.

Der Holunderweg werde zu Stoßzeiten immer noch zur Rennstrecke, berichtet Anwohner Sven Schielmann aus dem Wohnviertel. Er habe sich bislang vergeblich an die Stadt mit seinen Fragen wegen fehlender Schilder gewandt. Inzwischen, so seine Beobachtung, habe das Berufsbildungszentrum weitere Stellplätze am Ende der Straße eingerichtet. Schielmann: „Wir haben vergebens letztes Jahr versucht, eine Verbesserung der Problematik zu erreichen.“ Offensichtlich versuche die Verwaltung, eine verkehrstechnische Veränderung im Holunderweg/Nelkenweg/Apfelgarten erst aktiv weiterzubetreiben, wenn das durch Bürgerbegehren verhinderte Wohnbauprojekt am Nelkenweg wieder aktuell werden sollte. „Oder das Ordnungsamt ist total überlastet“ und kümmere sich nicht um die Verkehrssicherheit in Randbereichen.

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Hartmut Gieske vom Ordnungsamt weist das zurück. Die Schilder-Angelegenheit sei jetzt an das Bauamt weitergeleitet worden. Gieske kann verstehen, dass es den Bürgern zu lange dauert.

Jetzt würden über das Bauamt Schilder besorgt. Zusätzlich sollen auch Tempo-30-Markierungen auf die Fahrbahn gemalt werden. In der Einmündung zum Nelkenweg sollen ebenso Markierungen verhindern, dass dieser Bereich zugeparkt werde. Das werde bei besserer Witterung sicher bald verwirklicht.

Von Wolfgang Glombik

17.01.2018
17.01.2018