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Segeberg Wieder wurde ein Tresor geknackt: Einbruchserie in Bad Segeberg?
Lokales Segeberg Wieder wurde ein Tresor geknackt: Einbruchserie in Bad Segeberg?
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15:45 27.09.2019
Wieder wurde ein Tresor aufgebrochen: Einbrecher drangen in der Hamburger Straße in die „Galerie“ ein. Quelle: Wolfgang Glombik
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bad Segeberg

Bad Segeberg wird von einer Serie mit schweren Einbrüchen erschüttert. Jetzt schlugen Unbekannte in der Einkaufspassage (Galerie) in der Hamburger Straße zu, stiegen in einen Fitness Club ein und knackten einen Tresor in einem Geschäft für Sicherheitsanlagen und Schlüsseldienste. Die Tat soll nach Polizeiangaben in der Nacht zu Freitag passiert sein, im Zeitraum von 19 bis 8.40 Uhr. Die Einbrecher hätten Bargeld erbeutet.

Die Täter drangen in die Galerie in der Hamburger Straße ein und brachen einen Tresor auf. Quelle: Glombik

Die Polizei hat zu Beginn der dunklen Jahreszeit mit einigen Fällen zu tun. Jetzt im September häufen sich schwere Einbrüche: In der Nacht zu Mittwoch, 11. September, brachen Unbekannte in die Postbankfiliale an der Bahnhofstraße in Bad Segeberg ein und sprengten einen Geldautomaten in die Luft. Den Räubern war es dabei auch gelungen, einige Geldkassetten zu öffnen und eine noch unbekannte Summe Bargeld mitzunehmen. Allerdings sorgte eine Farbpatrone im Innern des Automaten dafür, dass das Geld rot eingefärbt ist.

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Einbruch in der Hamburger Straße: Die Glaser von Firma Blume hatten viel zu tun. Quelle: Glombik

Am 22. September drangen Panzerknacker in das Möbel-Kraft-Stammhaus ein und flexten dort einen Tresor auf. Sie sollen eine hohe Geldsumme erbeutet haben. Jetzt hatten Täter wieder einen Tresor im Fokus: In der kleinen Passage in der Hamburger Straße gingen Eingangstüren zu Bruch, die Glaser hatten am Vormittag viel zu tun. In einem Geschäft mit Schlüsseldienst zerstörten sie die Alarmtechnik und brachen mit Gewalt einen gepanzerten Geldschrank auf. Das seien in allen Fällen offenbar Täter, die mit Brutalität und Professionalität ihre Taten durchziehen, urteilte ein Beobachter. Die Polizei bittet nun Zeugen, sich bei der Kripo (Tel. 04551/8840) zu melden.

Von Wolfgang Glombik

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