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Segeberg Eine Vielzahl von verschiedenen Sperreinrichtungen sollten den Angreifer aufhalten
Lokales Segeberg Eine Vielzahl von verschiedenen Sperreinrichtungen sollten den Angreifer aufhalten
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20:10 11.07.2015

Trichtersperre (auch: Sprengschachtanlage). Ist die häufigste Sperre. In Rampen oder Zufahrten werden metertiefe Krater gesprengt, die das Passieren etwa einer Brücke verhindern soll. Der Sprengstoff wird vor Ort gezündet. Die meisten Sperren im Kreis Segeberg gehörten hierzu.

Sprengröhren: Röhren wurden zum Beispiel durch einen Bahndamm gepresst: Sie wären mit einer Sprengladung (TNT) befüllt worden, so sollte die Trasse zerstört werden.

Trägerstecksperren: In Städten wurden reihenweise Schächte in Straßen angelegt. Im Bedarfsfall wurden lange Eisenträger in sie gesteckt und so verriegelt, dass sie nicht herausgezogen werden konnten. So sollten Fahrzeuge aufgehalten werden.

Schwellensperren: Quer zur Fahrbahn verlaufende „Entwässerungsrinnen“, gefüllt mit Sprengstoff. Fährt ein Panzer drüber, wird gezündet. Der Panzer stellt dann das eigentliche Hindernis dar.

Brücken- oder Tunnelsprengungen: Sie sollte nach Möglichkeit nur einen Teil des Bauwerkes zerstören.

Minenzellen: Die Sperrwirkung sollte durch das in die Luft fliegende Fahrzeug erzeugt werden, das auf die Mine gefahren ist.

Schaumsperren: Relativ selten vorgesehene Art, einen Tunnel zu blockieren. Wässriger Schaum sollte auf mindestens 100 Meter Länge einen Tunnel komplett füllen, der wenigstens einseitig provisorisch geschlossen wird. Hauptwirkung: Sauerstoffmangel für Mensch und Maschine.

LN

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