Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Segeberg Elf Gemeinden können wieder bauen
Lokales Segeberg Elf Gemeinden können wieder bauen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:48 27.11.2018
Ole-Christopher Plambeck, Katja Rathje-Hoffmann Quelle: hfr
Anzeige
Kiel/Bad Segeberg

Elf Gemeinden im Kreis Segeberg werden von der Landesregierung am Dienstag auf den Weg gebrachten Entwurf zum Landesentwicklungsplan durch mehr Wohnungsbau profitieren. Das erklärten die Segeberger CDU-Landtagsabgeordneten Ole-Christopher Plambeck und Katja Rathje-Hoffmann. „Das wirksamste Mittel zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum besteht darin, mehr Wohnungen zu bauen. Dafür schafft die Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes die erforderliche Grundlage. Die heutige Entscheidung der Landesregierung ist deshalb ein wichtiger Baustein für mehr Wohnungsbau in Schleswig-Holstein“, so Ole-Christopher Plambeck, Finanzpolitischer Sprecher der CDU im Kieler Landtag.

Der bislang gültige Landesentwicklungsplan stamme aus dem Jahr 2010 und hätte ursprünglich die Entwicklung in Schleswig-Holstein zum Jahr 2025 regeln sollen. Bereits zum heutigen Zeitpunkt sei aber in über 160 Gemeinden der zulässige wohnbauliche Entwicklungsrahmen vollständig oder zu mehr als 75 Prozent ausgeschöpft, so dass keine oder nur noch eine sehr eingeschränkte Wohnungsbautätigkeit möglich sei.

Anzeige

Im Kreis Segeberg betreffe das vor allem die Gemeinden Armstedt, Bimöhlen, Borstel, Dreggers, Fuhlendorf und Schackendorf, deren zulässiges Wohnungsbaupotenzial vollständig ausgeschöpft sei. Außerdem profitieren die Gemeinden Boostedt, Hasenkrug, Großenaspe, Stipsdorf und Wiemersdorf, die den zulässigen Entwicklungsrahmen gegenwärtig zu mehr als 75 Prozent genutzt hätten. Mit der Veröffentlichung des Entwurfs zur Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes werde der wohnbauliche Entwicklungsrahmen nunmehr landesweit auf Null gesetzt. Ab sofort stehe damit allen Kommunen wieder ein Potenzial von zehn bis 15 Prozent des vorhandenen Wohnungsbestandes zur Verfügung.

„Mehr Wohnungsbau in den Gemeinden entlastet auch die Städte. Gerade die Wünsche junger Familien nach einem Haus mit Garten kann in vielen Städten nur noch schwer erfüllt werden, da die Ausweisung von Bauland hier an natürliche Grenzen stößt. Deshalb brauchen wir auch Wachstumsmöglichkeiten in den Gemeinden, um zum Beispiel den Wunsch nach Ein- und Zweifamilienhäusern zu erfüllen“, ergänzt Katja Rathje-Hoffmann.

LN