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Segeberg Erweiterung für Kita, Polizei und Bauhof
Lokales Segeberg Erweiterung für Kita, Polizei und Bauhof
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20:10 19.12.2017
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Nahe

Die ersten Kinder können in der Kita schon nicht mehr aufgenommen werden. Deshalb soll es künftig zwei Standorte geben. Die Kommunalpolitiker haben sich am Montag für das Wohnhaus auf dem Pferdehof Birkenhof ausgesprochen. Dafür muss das Wohngebäude modernisiert werden, in dem zwei Gruppenräume entstehen sollen. „Dafür wollen wir gern Fördermittel beantragen“, sagt Bürgermeister Holger Fischer.

Der jetzige Standort bleibt erhalten. „Der Bau ist ja erst 20 Jahre alt, der muss noch ein wenig herhalten“, so Fischer. Mit der Erweiterung werden die Kindergruppen von fünf auf sieben erweitert.

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Wenn alles klappt, öffnet der zweite Standort zum neuen Kindergartenjahr am 1. August 2018.

Die Planungen für das neue Polizeigebäude schreiten voran, und damit wird auch der Anbau am Bürgerhaus konkreter. Per Beschluss wird sich ein Planungsbüro damit beschäftigen, welcher Grundriss möglich und sinnvoll ist. „Es sind noch keine Verträge mit dem Land unterschrieben, aber das ist im Werden“, erklärt der Bürgermeister. Vorgesehen ist, dass die Gemeinde ein Gebäude baut und es an das Land vermietet. Umziehen soll die Polizei, die derzeit im Amtsgebäude Itzstedt beheimatet ist. Die rund 15 Jahre alte Dienststelle entspricht nicht mehr modernen Standards; und das Amt Itzstedt würde gern die Räume mitnutzen.

Und dann ist da noch der Platzbedarf für den Naher Bauhof, der vom Lüttmoor in eine der Hallen auf dem Birkenhof-Gelände umgesiedelt werden soll. „Zum Herrichten der Gebäude haben wir einen Grundsatzbeschluss gebraucht, und den haben wir jetzt getroffen“, sagt Fischer. Vielleicht könne die Scheune, die dann leer wird, für die Jugend hergerichtet werden.

Und drei weitere Entscheidungnen wurden getroffen: Die Fusion der beiden Ortschaften Nahe und Itzstedt soll ergebnisoffen beraten werden, und der Bauausschuss soll darüber diskutieren, das Gelände des Pferdehofes zum Gewerbegebiet umzuwandeln. Zunächst keine Neuigkeiten gibt es bei den Straßenausbaubeiträgen beziehungsweise zur Erhebung von wiederkehrenden Beiträgen: Die Gemeindevertreter haben das Thema in die Ausschüsse verwiesen. Begründung: Das sei zu wichtig, um es zum Wahlkampfthema zu machen. Es soll neutral beraten werden.

Von Irene Burow

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