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Segeberg Großfeuer in Großenaspe: Feuerwehr rettet 16 Menschen
Lokales Segeberg

Feuer in Großenaspe: Mehrfamilienhaus vorerst unbewohnbar

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11:46 24.09.2020
Durch das Feuer ist das Mehrfamilienhaus in Großenaspe zunächst unbewohnbar.
Durch das Feuer ist das Mehrfamilienhaus in Großenaspe zunächst unbewohnbar. Quelle: Danfoto
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Großenaspe

In Großenaspe (Kreis Segeberg) ist ein Mehrfamilienhaus nach einem Feuer vorerst unbewohnbar. Die Flammen waren am Mittwochabend in einer vermüllten Wohnung ausgebrochen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Als Ursache kam ein technischer Defekt in Frage. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauerten jedoch noch an.

Es befanden sich noch Personen in der Wohnung

Gegen 21.24 Uhr wurde die Feuerwehr Großenaspe mit dem Stichwort „Feuer Groß“ in der Hauptstraße alarmiert. Bei diesem Stichwort werden sofort weitere umliegende Feuerwehren sowie der Rettungsdienst parallel alarmiert. In einem Mehrfamilienhaus wurde ein Feuer gemeldet, bei dem das Treppenhaus stark verqualmt sei. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehren bestätigte sich die Lage. 19 Personen sollten nach ersten Meldungen in dem Haus leben. Sechs Bewohner warteten bereits vor dem Haus auf die Feuerwehr. Mehrere Personen befanden sich allerdings noch in ihren Wohnungen.

In Großenaspe brannte am Mittwoch ein Mehrfamilienhaus aus. 16 Bewohner konnten von der Feuerwehr gerettet werden.

Sofort leitete der Einsatzleiter eine Menschenrettung aus den Wohnungen ein. Zwei Atemschutztrupps wurden ins Gebäude zur Brandbekämpfung geschickt. Der Rettungsdienst war ebenfalls mit einem Großaufgebot an Kräften vor Ort.

Zwei Personen wurden vermisst

Die Feuerwehr konnte 16 Personen retten und an den Rettungsdienst übergeben. Zwei Personen wurden durch Rauchgasinhalationen leicht verletzt. Die Feuerwehr suchte fieberhaft weiter, weil zwei Bewohner zunächst als vermisst galten.

Das Feuer breitete sich weiter in den Dachstuhl aus. Die Flammen ergriffen die Zwischendecke unterhalb der Brandwohnung, die teils in das erste Obergeschoss durchbrannte. Um 22.29 Uhr konnte endlich der Aufenthalt der zwei vermissten Personen geklärt werden. Sie hielten sich zum Zeitpunkt des Brandes nicht in dem Haus auf. Die Feuerwehrleute konnten sich auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Die 19 Bewohner des Hauses mussten nach Angaben am frühen Donnerstagmorgen zunächst anderweitig untergebracht werden.

Um 1.27 Uhr „Feuer aus“

Mit der Drehleiter der Feuerwehr Bad Bramstedt wurde von außen die Dachhaut abgenommen und gelöscht. Weil das Haus so groß war, wurde auch die Feuerwehr Kaltenkirchen mit dem Gelenkmast alarmiert. Allerdings war der Einsatz zum Schluss nicht mehr nötig. Die Einsatzkräfte konnten um 1.27 Uhr melden, dass das Feuer aus ist.

Seitens der Feuerwehr können keine Angaben zur Brandursache gemacht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Feuerwehr war mit etwa 125 Einsatzkräften vor Ort.

Eingesetzte Kräfte waren die Feuerwehr Großenaspe, Bad Bramstedt, Bimöhlen, Hardebek, Boostedt, Heidmühlen, Führungsgruppen des Amt Bad Bramstedt Land und der Wechsellader der Kreis Feuerwehrzentrale Segeberg.

Von tc