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Segeberg Feuer in Sievershütten: Brennender Carport gefährdet Einfamilienhaus
Lokales Segeberg Feuer in Sievershütten: Brennender Carport gefährdet Einfamilienhaus
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00:00 25.01.2013
Der Alarm wurde nachts 2.30 Uhr ausgelöst. Beinahe wären die Flammen auf ein drittes Haus übergegriffen. Quelle: Krüger TV
Sievershütten

Das Feuer, das gestern am frühen Morgen in einem Carport in Sievershütten ausgebrochen war, hat auf ein angrenzendes Einfamilienhaus übergegriffen und hohen Schaden verursacht. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte aber ein weiteres Haus vor dem Flammen geschützt werden. Die Bewohner hatten das Gebäude beim Eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen und wurden nicht verletzt.

Gegen 2.30 Uhr meldete eine Nachbarin bei der Leitstelle Holstein einen brennenden Carport. Beim Eintreffen der ersten Wehren aus Stuvenborn und Sievershütten standen der Carport sowie ein darunter stehender Pkw bereits in Flammen. „Auch ein angrenzender Anbau, der Giebel des direkt angrenzenden Einfamilienhauses sowie der Carport des Nachbarn hatten bereits Feuer gefangen“, sagte Gemeindewehrführer und Einsatzleiter Gerhard Wrage. Umgehend seien von Vor- und Rückseite die Brandbekämpfung eingeleitet worden. Zur Unterstützung seien weitere Kräfte aus Oering, Kisdorf und Hüttblek alarmiert worden. Vom Carport aus verbreitete sich das Feuer in den Dachstuhl des Einfamilienhauses. Mehrere Trupps seien unter Atemschutz in das Gebäude, gegangen, um das Feuer von innen zu löschen. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Kaltenkirchen öffnete mit Hilfe des Teleskopmastfahrzeugs Teile des Daches, um an die Zwischendecke zu gelangen, damit alle Brandnester abgelöscht werden konnten. Der Carport sowie zwei Fahrzeuge wurden fast vollständig zerstört. Das Einfamilienhaus und der Carport des Nachbarn sind ebenfalls vom Feuer stark beschädigt worden. Nach knapp zweieinhalb Stunden war das Feuer gelöscht.

Zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe konnten gestern seitens des Kreisfeuerwehrverbandes keine Angaben gemacht werden. Die Kriminalpolizei war noch in der Nacht vor Ort, hat den Brandort beschlagnahmt und ermittelt. Temperaturen von minus drei Grad führten in und um die Einsatzstelle zu kleineren Eisflächen durch gefrierendes Löschwasser. Probleme hat es nicht verursacht.

LN

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