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Segeberg Waldemar Röhr gibt das Zepter in jüngere Hände
Lokales Segeberg Waldemar Röhr gibt das Zepter in jüngere Hände
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16:49 26.01.2019
Waldemar Röhr bei seinem ersten Einsatz als Gruppenführer. Am Mittwoch sollte die Feuerwehr Klein Gladebrügge festgefrorene Schwäne retten. Die allerdings watschelten selbst ans Teichufer. Quelle: Petra Dreu
Klein Gladebrügge

18 Jahre hatte Waldemar Röhr das Zepter der Klein Gladebrügger Feuerwehr fest in der Hand. Nach drei Wahlperioden jedoch war für den örtlichen Gastronom Schluss, der seit der letzten Kommunalwahl vor acht Monaten fraktionsloser Gemeindevertreter und Vorsitzender des Kulturausschusses ist. Er trat während der Jahreshauptversammlung von der ersten in die zweite Reihe zurück, anstatt Chef ist er nun ganz normaler Feuerwehrmann und Mitglied im Festausschuss.

Bei seinen 30 Aktiven und den Mitgliedern der Ehrenabteilung ist Waldemar Röhr beliebt. Er ist meistens die Ruhe selbst und er ist einer, mit dem man „Pferde stehlen“ kann. Von so einem verabschiedet man sich nicht steif auf der Jahreshauptversammlung, sondern so einer hat eine besondere Verabschiedung verdient. Das dachten sich auch die Klein Gladebrügger Feuerwehrleute, die mit der Rettungsleitstelle einen „Alarm“ für eine technische Hilfe verabredet und die Segeberger Feuerwehr mit ihrer Drehleiter um Amtshilfe gebeten hatten.

Tim Schröder ist der neue Wehrführer der Feuerwehr Klein Gladebrügge. Quelle: Petra Dreu

Wie erwartet eilte Waldemar Röhr zum Feuerwehrhaus, in dem er von seinen Mitstreitern in Empfang genommen wurde. Mit der Drehleiter hievten ihn die Segeberger Kollegen zudem in luftige Höhen, um einen Blick auf den Sportplatz werfen zu können, auf dem seine Aktiven aus Schläuchen das Wort „Danke“ gelegt hatten. Obwohl es hoch oben etwas kühler als unten war, wurde Waldemar Röhr bei dem Anblick ganz warm ums Herz. „Das war bewegend und schön“, sagte er.

Einer wie Waldemar Röhr geht nicht, ohne vorher seine Nachfolge geregelt zu haben. „Man versucht halt, die Verantwortung in die bestmöglichen Hände zu legen“, so Röhr, der davon überzeugt war, dass Tim Schröder (30) nicht nur ein ausgezeichneter Feuerwehrmann ist, sondern zudem Ruhe bewahrt, den Überblick hat, die richtigen Entscheidungen trifft und obendrein auch noch das Zeug dazu hat, die anderem Feuerwehrleute zu lenken und zu motivieren.

Neben Tim Schröder als Wehrführer, wurde Sascha Griese (27) zu seinem zweiten Stellvertreter, Sebastian Röhr zum Gruppenführer und Lennart Tiburzy zum zweiten stellvertretenden Gruppenführer gewählt. Jens Pahl erhielt das Brandschutz-Ehrenzeichen in Gold.

Petra Dreu

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