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Segeberg Feuerwehranbau mit Mehrwert für Groß Rönnau
Lokales Segeberg Feuerwehranbau mit Mehrwert für Groß Rönnau
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18:20 04.09.2019
Wehrführer Jan Schwettscher (li.) nahm von Bürgermeister Joachim Rathje den symbolischen Schlüssel für die Fahrzeughalle entgegen. Quelle: Petra Dreu
Groß Rönnau

391 000 Euro sollte der Anbau an das Feuerwehrhaus in Groß Rönnau kosten, 408 333 Euro sind es letztlich geworden. Entstanden sind die Mehrkosten, weil zusätzlich eine Frischwasserleitung verlegt und die Fläche vor der neuen Fahrzeughalle größer gepflastert worden ist. Außerdem hatte sich die Gemeinde für eine verdeckte Verschraubung der Hallenelemente entschieden, was auch seinen Preis hat. „Dafür aber haben wir auch einen Mehrwert bekommen“, sagte Bürgermeister Joachim Rathje während der Einweihung der neuen Fahrzeughalle.

Dafür hatten sich Feuerwehr und Gemeindevertretung den vergangenen Sonnabend ausgesucht, der mit tropischen 30 Grad jede körperliche Anstrengung zu einem Kraftakt werden ließ. Zu einem Kraftakt wurde auch der ganze Werdegang des Feuerwehranbaus, der von der Feuerwehrunfallkasse gefordert worden war.

33 Jahre altes Einsatzfahrzeug muss demnächst ersetzt werden

Ursprünglich sollte die Halle aus Gewährleistungsgründen ohne Eigenleistung der Feuerwehr gebaut werden. Dann aber waren es doch gleich mehrere helfende Hände, die zugepackt hatten. Besonders dankte Bürgermeister Andreas Behnk Wehrführer Jan Schwettscher sowie Stefan und Timmy Rippich. Ganz besonders dankte er Dieter Molt. „Er war der heimliche Bauleiter, der einen direkten Draht zum Architekturbüro von Achim Kölbel hatte, das unter einem Dach mit der Feuerwehr zu finden ist“, sagte Rathje.

Bequem zurücklehnen kann sich die Gemeinde jedoch nicht. „Die Hülle ist fertig. Das nächste Problem steht vor uns“, sagte der Bürgermeister und wies dabei auf das Einsatzfahrzeug seiner Feuerwehr. Das nämlich ist bereits 33 Jahre alt und dürfte in nicht allzu langer Zeit ebenfalls auf der Investitionsliste der Gemeinde erscheinen. Kreiswehrführer Jörg Nero verriet, dass 80 Gemeinden Zuschüsse für Umbaukosten an ihren Feuerwehrhäusern beantragt und bekommen hätten. Nero: „Das hat einen richtigen Boom ausgelöst.“

Für die anschließende Sause hatten die Feuerwehrleute Spiele für die kleinen Gäste vorbereitet, die Drehleiter aus Bad Segeberg stand zur Verfügung und die Feuerwehrkapelle sorgte für die musikalische Begleitung.

Von Petra Dreu

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