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Segeberg Foodsharing: Segebergs erster Verteil-Kühlschrank
Lokales Segeberg Foodsharing: Segebergs erster Verteil-Kühlschrank
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19:00 24.09.2019
Imbissbetreiber Oliver Kretschmann kümmert sich um den ersten Foodsharing-Kühlschrank in Bad Segeberg. Quelle: Heike Hiltrop
Bad Segeberg

Die regionalen Gruppen, die sich über die sozialen Netzwerke wie Facebook zusammentun, nennen sich „Foodsharing/Lebensmittel verschenken Bad Segeberg“ oder „Foodsharing in und um Segeberg“. Rund 900 Segeberger haben sich im Internet zusammengetan. Sie kommen aus Schackendorf und Stipsdorf, aus Trappenkamp, Wahlstedt oder Bad Segeberg. Obst und Gemüse, Müsli, Schnitzel und Kuchen, Joghurt, Hundefutter oder Konserven: Angeboten wird so gut wie alles, was übrig, aber viel zu schade für die Tonne ist.

Sammelaktion für Foodsharing-Kühlschrank

Und als Gruppen-Mitglied Oliver Kretschmann aus Bad Segeberg „laut dachte“, dass ein Verteil-Kühlschrank an exponierter Stelle doch eine Bereicherung wäre, stieß die Idee auf breite Zustimmung der Netzgemeinde. Anette Litzkowy aus Schackendorf startete eine Sammelaktion, um das nötige Geld zusammenzubekommen.

Reales Kennenlernen beim Aufstellen des ersten "Jedermann-Foodsharing-Kühlschranks" in Bad Segeberg. Quelle: Heike Hiltrop

Oliver Kretschmann hat in seinem Imbiss „Biss to got“ den Platz, Franziska Hense aus Bad Segeberg Zeit und einen Kombi für den Transport. Seit Dienstag steht nun der erste Jedermann-Foodsharing-Kühlschrank an der Burgfeldstraße 18 in Bad Segeberg: 115 Liter Fassungsvermögen, Energieeffizienzklasse A Plus, für 150 Euro aus zweiter Hand.

Hoffen, das noch mehr Menschen mitmachen

Jeder kann etwas hinein packen oder herausnehmen – außer Hackfleisch, Sprossen und leicht verderbliche Lebensmittel. Details sollen auf dem Gerät stehen, wenn es in ein paar Tagen in Betrieb geht. „Vielleicht machen so ja noch viel mehr Leute mit“, hofft Kretschmann, der die zentrale Teilmöglichkeit sauber und in Schuss halten wird.

Von Heike Hiltrop

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