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Segeberg Fritz Bliesener legte einen Traumstart hin
Lokales Segeberg Fritz Bliesener legte einen Traumstart hin
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18:10 27.12.2018
Alec Völkel von The BossHoss und Sängerin Yvonne Catterfeld begleiten Fritz Bliesener und seine Freu Annelise nach seinem Auftritt von der Showbühne. Quelle: Screenshot Sat.1
Trappenkamp

Wird Fritz Bliesener aus Trappenkamp der neue Superstar der reifen Generation? Ein gutes Stück des Weges dorthin hat er bereits geschafft: Beim Auftakt der neuen Sat.1-Show „The Voice Senior“ am Sonntagabend überzeugte der 80-Jährige auf ganzer Linie. Mehr als drei Millionen Zuschauer verfolgten im Fernsehen, wie der Segeberger mit seiner kraftvollen Tenorstimme „O Sole Mio“ von Mario Lanza sang und damit sogar einige Zuschauer im Studio zu Tränen rührte. Kein Wunder, dass sich auch die „Coaches“ – Yvonne Catterfeld, Mark Forster, The BossHoss und Sasha – nicht lange bitten ließen. Alle gaben Bliesener ihre Stimme. „Jeden Ton astrein getroffen, Respekt!“, urteilte Popsänger Sasha.

Was auf Fritz’ Auftritt folgte war das für das Format obligatorische Buhlen der Coaches um den Kandidaten. Und gleich alle vier wollten den Trappenkamper Tenor in ihrem Team haben. „Mit Dir können wir das Café Kranzler auseinander nehmen und jedes Kreuzfahrtschiff in eine Rosenhöhle verwandeln. Die Mädels werden Dir die Bude einrennen“, meinte BossHoss-Sänger Alec Völkel.

„Den mit der Schirmmütze musst Du nehmen.“ Annelise Bliesener hätte als Coach für ihren Mann Sänger Mark Forster favorisiert. Quelle: Screenshot Sat.1

Da hätte wahrscheinlich Ehefrau Annelise etwas gegen, die zusammen mit der übrigen Familie begeistert den Auftritt von Fritz vor dem Studio verfolgte und anschließend von Yvonne Catterfeld auf die Bühne geholt wurde. Sie sei seine „schärfste Kritikerin“, bekannte Fritz.

Obwohl Annelise einen klaren Favoriten unter den Coaches hatte – „Ich habe ihm immer gesagt, er soll am besten den mit der Schirmmütze (Forster) nehmen“ – fiel Fritz’ Wahl am Ende auf die Sängerin und Schauspielerin Catterfeld. Allerdings unter einer kleinen Bedingung: „Ich hatte mir gedacht, dass wir dann auch mal zu einem Duett kommen könnten“, sagte Fritz. Catterfeld, geschmeichelt, nahm das Angebot gerne an. Für Ehefrau Annelise ging diese Wahl auch in Ordnung. „Davon hat er ja schon immer geträumt“, ließ sie die Zuschauer wissen.

Fritz Bliesener entschied sich am Ende jedoch für Sängerin Yvonne Catterfeld – gegen das Versprechen, ein Duett mit ihm zu singen. Quelle: Screenshot Sat.1

Fitz Blieseners Mitkandidaten, die jetzt um den Titel „The Voice“ konkurrieren, sind aber keinesfalls ohne. Dabei sind unter anderem Dan Luca, der ehemalige Frontmann der erfolgreichen DDR-Band Karussell, der im krassen Kontrast zu Fritz’ eher klassisch geprägten Gesang eine stimmgewaltige Interpretation von John Farnhams 80er-Jahre-Hit „You’re the Voice“ hinlegte. Auch die 78 Jahre alte Kosmetikerin Gabriele Treftz aus München, die mit der perfekt vorgetragenen Hildegard-Knef-Nummer „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ Jury und Publikum für sich einnahm, dürfte gute Aussichten auf den Titel haben.

In der Fortsetzung am heutigen Freitagabend um 20.15 Uhr beim zweiten Teil der sogenannten Blind Auditions werden noch einige starke Sängerinnen und Sänger das Kandidatenfeld vergrößern. Dabei unter anderem der britische Profi-Sänger, Komponist und Songschreiber Geff Harrison alias Richie West, der mit dem Procol-Harum-Klassiker „A Whiter Shade of Pale“ antritt, oder Musical-Darstellerin Anna Greene Dell’Era mit ihrer kraftvollen Soul-Stimme. Wie weit es angesichts dieser starken Konkurrenz für Fritz Bliesener reicht, wird sich am Sonntag, 30. Dezember, von 20.15 Uhr an zeigen. Bei den „Sing Offs“, bei denen die Coaches ihre Favoriten gegeneinander antreten lassen, entscheidet sich dann, welche vier Kandidaten in das Finale einziehen werden, das am Freitag, 4. Januar, live übertragen wird.

Für den Sender Sat.1 ging das neue Show-Konzept indes voll auf. 3,13 Millionen Zuschauer schalteten am Sonntagabend ein, was einem Gesamtmarktanteil von 9,9 Prozent und damit dem zweiten Platz im Tagesranking der Sender entsprach.

Oliver Vogt

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