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Segeberg Funkelnder Lichterglanz in Segebergs Vorgärten
Lokales Segeberg Funkelnder Lichterglanz in Segebergs Vorgärten
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16:09 18.12.2019
Gesehen in Wahlstedt: Die schrille Beleuchtungskunst ist in diesem Jahr weniger geworden, aber ein paar Vorgärten sind dann doch üppiger hergerichtet.
Gesehen in Wahlstedt: Die schrille Beleuchtungskunst ist in diesem Jahr weniger geworden, aber ein paar Vorgärten sind dann doch üppiger hergerichtet. Quelle: Heike Hiltrop
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Wahlstedt/Fahrenkrug

Überall im Segebergischen funkelt es derzeit in Wohnzimmerfenstern und Vorgärten in heller Vorfreude aufs Fest. Und dank LED-Licht frisst der individuelle Weihnachtsdeko-Spaß für die hart gesottenen Fans auch nicht mehr so viel Strom: Eine LED-Lichterkette mit 200 Birnen verbraucht in den vier Adventswochen nur etwa einen Euro Stromkosten, wenn sie den halben Tag lang brennt. Die gleiche Beleuchtung mit alten Glühbirnen verbraucht dagegen Strom im Wert von 14 Euro. Kein Wunder also, das laut Statistik in diesem Jahr 77 Prozent der Liebhaber von Weihnachtsbeleuchtung auf „light-emitting diodes“, kurz LED, umgestiegen sind, das sind sechs Prozent mehr als 2017.

510 Millionen Kilowattstunden Strom für Festtagsbeleuchtung

Laut einer Online-Umfrage des britischen Meinungsforschungsinstituts „YouGov“ im Auftrag des Ökostromanbieters „LichtBlick“ leuchten in diesem Jahr rund 17 Milliarden Lämpchen in deutschen Haushalten. Das sind etwa eine Milliarde mehr als im Vorjahr. Dennoch geht der Stromverbrauch von rund 600 Millionen Kilowattstunden auf 510 Millionen Kilowattstunden zurück, haben die Macher der Umfrage ermittelt. Die Energie würde ausreichen, um rund 170 000 Haushalte ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.

Von Heike Hiltrop