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Segeberg Gänsehautfeeling in Gladebrügge
Lokales Segeberg Gänsehautfeeling in Gladebrügge
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20:10 09.01.2017
Das Lübecker „Troubaduo“ Jana Nitsch und Marcus Berthold stimmte die Besucher musikalische auf das Neue Jahr ein. Quelle: Foto: Domann
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Klein Gladebrügge

Rückblick und Vorschau, leckere Suppe und Brötchen, dazu noch gute Musik und Unterhaltung, so lieben die Besucher ihren Neujahrsempfang in Klein Gladebrügge. „Das Troubaduo“ aus Lübeck sorgte am Sonntag für einen kurzweiligen Vormittag in der Gemeinde.

Jana Nitsch (Gesang und Akkordeon) und Marcus Berthold (Five-String Fiddle) nahmen die etwa 50 Besucher auf eine bunte musikalische Reise mit: vom Balkan bis Frankreich, ob Mutters Apfelkompott, eine Alte Liebe auf der Reeperbahn oder dem Aufruf „Lass uns die Welt erobern“, das Duo verbreitete Gänsehautfeeling und konzentriertes Zuhören bei den Jüngsten. Die kleine Lilli (1,5) tanzte mit Mama Kathrin Vogt zu den Klängen von „Troubaduo“.

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Bürgermeister Arne Hansen hielt sich unterdessen an das Versprechen, kurz und prägnant seine Ansprache zu gestalten. „2016 war kein gutes Jahr, zumindest nicht global gesehen“, betonte Hansen und bezog sich dabei auf die Anschläge in Europa. „Nichts ist mehr wirklich sicher, darauf müssen wir uns einstellen und lernen damit umzugehen.“ Andererseits sei auch nichts unmöglich: Trump als Präsident und die EU ohne Großbritannien.

Hansen ging in seiner Rede kurz auf das abgewandelte Shakespeare-Zitat „Die Welt ist aus den Fugen geraten“ einiger Politiker ein und erklärte, dass es dafür Ursachen und Gründe gebe. „Terror will die Spaltung der Gesellschaft in Freunde und Feinde der weltoffenen Gesellschaft.“ Nun gelte es für jeden, diese Gesellschaft mit allen Risiken und Unsicherheitsfaktoren zu verteidigen. Doch wollte Hansen nicht nur problembeladen in die Zukunft blicken. So freue er sich auf das 150-jährige Bestehen des Kreises Segeberg, aber vor allem über die in seinen Augen wichtigste technische Errungenschaft, die nun 200 Jahre alt wird: das Fahrrad.

Kurz fiel Hansens, selbst leidenschaftlicher Fahrradfahrer, Rückblick aus. Das Kanalkataster in der Gemeinde ist abgeschlossen und hat 70 000 Euro gekostet. Die Sanierung des Kanalsystems wird darüberhinaus rund eine halbe Million Euro kosten und sich über Jahrzehnte strecken. Auch der Ausbau der A 20 wird die Gemeinde weiterhin beschäftigen. Die Untersuchungsergebnisse bezüglich der Fledermaussituation seien da. Die Winterpopulation der unter Schutz stehenden Tiere ist wesentlich größer als angenommen, sie liegt bei 27000 Exemplaren (LN berichteten). „Die fliegen überall lang, auch über die geplante Autobahntrasse“, so Hansen. Deshalb wundere ihn die Aussage einiger CDU'ler, dass der A-20-Bau so weitergehen könne: „Das ist postfaktisch. Die Trasse hätte so nie entwickelt werden dürfen.“

Nun müsse an einem Schutzkonzept für die Fledermäuse gearbeitet werden. Ob das Tunnel, Brücke, Eindeckung oder eine andere Trasse bedeute, wisse niemand, so Hansen. sd

LN

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