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Segeberg Gemeinde Pronstorf hofft auf bessere ärztliche Versorgung
Lokales Segeberg Gemeinde Pronstorf hofft auf bessere ärztliche Versorgung
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16:19 18.09.2019
Professor Jost Steinhäuser und sein Mitarbeiterteam haben die Fragebögen aus Pronstorf ausgewertet. Quelle: Foto Lutz Roeßler
Pronstorf

Die ärztliche Versorgung auf dem Lande: In nahezu allen Dörfern ist sie ein Thema, denn Ärzte sind Mangelware, und wenn sich welche mit einer eigenen Praxis niederlassen, dann bevorzugt in der Stadt. Die Landgemeinden haben das Nachsehen.

Das weiß auch Pronstorfs Bürgermeisterin Bettina Albert, die sich nicht nur Allgemeinmediziner, sondern auch Fachärzte in ihrer Gemeinde wünscht: „Wir haben eine Grundschule, einen Kindergarten und neue Baugebiete, die vielfach von jungen Familien angenommen worden sind. Daher wäre es wünschenswert, wenn wir die medizinische Versorgung auch unserer jüngsten Mitbürger ohne großen Fahrten nach Bad Segeberg oder Lübeck sicherstellen könnten.“

Um herauszufinden, wie die Einwohner von Pronstorf die ärztliche Versorgung sehen, was sie sich für die Zukunft wünschen und wie eine künftige ärztliche Versorgung aussehen könnte, hat die Gemeinde zusammen mit der Uni zu Lübeck eine Fragebogenaktion initiiert, die Professor Jost Steinhäuser und sein Mitarbeiterteam betreuen. Sie forschen an der Universität über Strategien gegen den Nachwuchsmangel, und als mögliche Alternative haben sie auch bereits die Telemedizin unter die Lupe genommen.

Inzwischen sind die Fragebögen ausgewertet, die Anfang Juni an alle Haushalte der Gemeinde verteilt worden waren. Die Ergebnisse wollen der Professor und seine Mitarbeiter im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung am Freitag, 20. September, ab 18.30 Uhr, im Sprüttenhus Eilsdorf vorstellen.

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