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Segeberg Gospel-Größe als würdiges Finale des Afrika-Tages
Lokales Segeberg Gospel-Größe als würdiges Finale des Afrika-Tages
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11:18 24.02.2016
Folarim Omishade (vorn) und sein Ensemble präsentieren traditionelle afrikanische Lieder und moderne US-Gospelsongs. Quelle: hfr
Boostedt

Der Afrika-Tag beginnt um 11 Uhr mit einem Gottesdienst mit dem Gospel-, dem Kirchen- und dem Kinderchor. Einem Mittagsangebot (Kostenbeitrag: 3,50 Euro) folgen Reiseberichte der Kongofahrt von 2015, denen um 14.30 Uhr eine Kaffeetafel folgt, in deren Anschluss Pastor Lemke die Berichte fortsetzt. Kultureller Höhepunkt des Tages ist ab 19 Uhr das Afro-Gospelfestival mit Folarin Omishade.

Bis auf das Mittagessen (3,50 Euro) kostet nur das Afro-Gospelfestival Eintritt. Karten gibt es für 15 Euro unter www.hof-luebbe.de oder

Telefon 04393/ 969774.

Der heute 39-jährige Nigerianer überzeugte unter anderem vor gut zwei Jahren bei seinem Gospelfestival mit acht Chören in der Lübecker MuK.

Die Boostedter wurden auf ihn aufmerksam, weil eine Sängerin des einheimischen Gospelchores die Programme des Nigerianers kannte. Mit Omishade hat der Boostedter Chor bereits einen Workshop mit Abschlusskonzert veranstaltet. Auf dieses Programm mit Gospel-Profis darf man gespannt sein.

Der Kontakt zur Gemeinde Kinkondja kam 2001 zustande, als Thomas Lemke, seit 1993 Pastor in Boostedt, die bestehenden Kontakte des Kirchenkreises erweitern wollte und konkrete Hilfsaktionen für Kinkondja startete. In den Vorjahren wurde eine Kirche gebaut, dann eine Schulaula und die Milchverteilung für Schüler organisiert.

„Bei unserem Besuch im Vorjahr haben wir gesehen, wie zersiedelt und weit voneinander entfernt die kleinen Gemeinden sind, die zusammen ein Gebiet halb so groß wie Schleswig-Holstein umfassen“, sagte Pastor Lemke den LN. Man fuhr per Schiff den Kongo hinauf und kam mit Motorrädern in die entlegensten Gebiete. Drei Projekte stehen zurzeit an — gemeinsam mit den Rotariern in Neumünster: der Neubau einer Schule, die weitere Verteilung von Schulmilch sowie die Einrichtung eines Medikamentendepots. Bei der jüngsten Kongoreise waren auch Schulleiterin Dagmar Drummen und Internist Cay Nebendahl dabei, die am Sonntag davon berichten werden.

Lothar Hermann Kullack

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