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Segeberg Drei Kinder bei Küchenbrand verletzt
Lokales Segeberg Drei Kinder bei Küchenbrand verletzt
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16:32 24.07.2018
Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen in einer Straße. Quelle: Hiltrop
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Groß Rönnau/Stubben

Segebergs Feuerwehren sind weiter im Dauereinsatz: Drei Kinder sind am Dienstag bei einem Küchenbrand in Groß Rönnau verletzt worden. Ein Kind erlitt Verbrennungen, die beiden anderen leichtere Rauchgasvergiftungen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Einsatzkräfte wollten sich die sieben-, elf- und 13-jährigen Geschwister aus Groß Rönnau gegen 12 Uhr etwas zu Essen kochen. Doch als das Fett in der Pfanne auf dem Herd anfing zu brennen, nahmen sie Wasser zum Löschen. Mit fatalen Folgen: Es kam zu einer Fettexplosion, wie ein Sprecher der Bad Segeberger Polizeidirektion bestätigte.

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Das älteste der drei Kinder wurde mit Verbrennungen per Hubschrauber in die Kinderklinik nach Lübeck gebracht. Wie schwer die Verletzungen sind, konnte die Polizei am Dienstag nicht sagen. Das Kind schwebe aber nicht in Lebensgefahr. Die jüngeren Geschwister kamen aufgrund des Verdachts auf Rauchgasvergiftung sicherheitshalber auch in die Klinik.

Noch während die Feuerwehren in Groß Rönnau im Einsatz waren, ging schon wieder der Alarm los. Ausgerechnet auf einem Feld von Andreas Suckow, Wehrführer in Neuengörs und Bereichsleiter, brannte Weizen ab. Ein Hektar fielen den Flammen zum Opfer. Nahezu alle Wehren aus der Umgebung, die zum Bereich III des Amtes Trave-Land gehören, waren ausgerückt. Zum Glück sei ein Nachbar mit seinem Trecker mit Scheibenegge schon vor Ort gewesen. „Der konnte den Boden umbrechen, sodass die Flammen sich nicht weiter ausbreiten konnten. Die Löscharbeiten waren deshlab schnell beendet“, zeigte sich Suckow erleichtert.

Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist unklar, denn auf dem Feld habe sich niemand weiter aufgehalten. Andreas Suckow: „Vielleicht eine Entzündung durch eine Glasscherbe oder eine achtlos aus einem Auto geworfene Zigarette – aber das ist reine Spekulation.“ Acht der neun Hektar des betroffenen Weizenfeldes könnten abgeerntet werden. hil