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Segeberg Großfeuer in Naherfurth: Mehrere Kälber verendet
Lokales Segeberg Großfeuer in Naherfurth: Mehrere Kälber verendet
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16:46 08.10.2019
Ein Großfeuer in Naherfurth beschäftigte am Montagnachmittag mehrere Feuerwehren bis spät in die Nacht. Quelle: Christoph Leimig
Naherfurth

Um 15.24 Uhr meldete ein Passant am Montagnachmittag eine starke Rauchentwicklung aus einer Scheune in Naherfurth direkt an der Bundesstraße 432. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, stand die Scheune bereits in Flammen.

Eine Scheune in Naherfurth brannte am Montagnachmittag lichterloh. Rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren stundenlang im Einsatz. 60 in der Scheune befindlichen Rinder konnten gerettet werden.

100 Einsatzkräfte vor Ort, drei Menschen verletzt

Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an: Rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Kayhude, Itzstedt, Nahe, Wakendorf, Oering, Seth und Norderstedt-Glashütte waren im Einsatz. Nach Angaben der Polizei befanden sich etwa 50 bis 60 Rinder in der Scheune, der größte Teil konnte durch das schnelle Eingreifen der Helfer gerettet werden. Für einige wenige Kälber aber kam trotz des Einsatzes mehrerer Anwohner und Landwirte jede Hilfe zu spät. Drei Personen, darunter der 56-jährige Eigentümer des Betriebs, wurden leicht verletzt.

„Im und auch am Gebäude wurde Stroh gelagert, eine in dem Gebäude befindliche Werkstatt wurde durch das Feuer ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen“, sagt Feuerwehrsprecher Nils Schöning. Durch das gelagerte Stroh hat sich das Feuer schnell auf das Dach ausgebreitet.

60 Rinder aus brennender Scheune gerettet

Als das Feuer ausbrach, waren in der Scheune noch etwa 60 Rinder. „Die Tiere konnten über eine geschaffene Öffnung im Einsatzverlauf gerettet werden“, so Schöning. Die Tiere wurden nicht verletzt. „Neben der Rettung der Tiere lag ein großes Augenmerk auf der auf dem Dach befindlichen Photovoltaikanlage. Um die Einsatzkräfte nicht zu gefährden wurde auf Weisung des Einsatzleiters das Gebäude nur von außen gelöscht.“

Von den 100 Feuerwehrleuten waren rund 30 mit Atemschutzmasken ausgestattet. Die Einsatzkräfte haben das Gebäude mit einem Bagger eingerissen, um besser löschen zu können. Auch eine Drohne war im Einsatz, um zu sehen, wo sich weitere Brandnester befinden.

Einsatz dauerte stundenlang, Brandursache unklar

Die Feuerwehrleute bekämpften stundenlang die Flammen. Erst in der Nacht konnten die letzten kleinen Brände gelöscht werden. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt. Wie das Feuer am Montag ausbrechen konnte, ermittelt jetzt die Kripo. Die Bundesstraße blieb am Einsatzort bis gestern Mittag gesperrt.

Von LN

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