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Segeberg Polizei probt im Levo-Park den Ernstfall
Lokales Segeberg Polizei probt im Levo-Park den Ernstfall
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13:13 23.05.2019
Die Polizei – hier während des G-20-Gipfels 2017 – plant für den 28. Mai und den 3. Juni groß angelegte Übungen im Levo-Park an der B 206. Quelle: Heike Hiltrop
Bad Segeberg

Auf einer groß angelegten Übung werden Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst am kommenden Montag, 27. Mai, sowie am Montag, 3. Juni, im Bad Segeberger Levo-Park sogenannte lebensbedrohliche Lagen trainieren. Das kündigte die Polizeidirektion Bad Segeberg am Donnerstag an.

Amok, Terror oder häusliche Gewalt

An der Übung teilnehmen werden Beamte der gesamten Polizeidirektion aus den Kreisen Segeberg und Pinneberg sowie Feuerwehren und Rettungsdienste aus der Region. Auf welches Szenario sich die Frauen und Männer genau einstellen müssen, ist aber noch unbekannt. „Lebensbedrohliche Lagen“ könnten aber zum Beispiel ein Amoklauf, ein terroristischer Anschlag oder ein Fall von innerfamiliärer Gewalt sein, sagte Polizeisprecher Dirk Scheele den LN. Die Übung richte sich speziell an Schutzpolizisten, die in der Realität jederzeit mit einer solcher Situation konfrontiert werden könnten. Ziel sei es, Zusammenarbeit der einzelnen Einheiten und deren Handlungssicherheit zu stärken.

„Schuss- und Knallgeräusche“ möglich

Autofahrer müssen sich während der Übungen, die jeweils von 8 bis 16 Uhr dauern, auf kurzfristige Behinderungen auf der B 206 einstellen, da die Kräfte während der Übung verkehrliche Sonderrechte in Anspruch nehmen dürfen. Außerdem könnten „Schuss und Knallgeräusche“ vom Levo-Park zu hören sein. Dabei handele es sich um einen Bestandteil der Übung, eine Gefahr für die Einwohner bestehe nicht, betont die Polizei.

Oliver Vogt

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