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Segeberg Grün ist out: Wakendorf gönnt sich eine neue Küche
Lokales Segeberg Grün ist out: Wakendorf gönnt sich eine neue Küche
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12:01 11.09.2014
Der einstige Küchentraum in Grün ist nach 30 Jahren nicht mehr schön. Die beiden Gemeindevertreterinnen Nadine Belde (l.) und Ingrid Colberg haben für das Wakendorfer Dorfgemeinschaftshaus eine neue Küche ausgesucht. Quelle: Petra Dreu
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Wakendorf I

Die Gemeinde Wakendorf I verpasst ihrem Dorfgemeinschaftshaus ein modernes Ambiente: Nach neuen Tischen und Stühlen wird nun auch die Küche samt Tresen erneuert, das beschloss jetzt die Gemeindevertretung. Freuen können sich die Dorfbewohner zudem auf eine Spülmaschine, die in 30 Minuten schafft, was sonst per Hand gespült werden musste.

Der Korpus ist aus hellem Holz, die Arbeitsplatte dunkel. Das neue Aussehen der Küche wurde von den beiden Gemeindevertreterinnen Nadine Belde und Ingrid Colberg ausgesucht. Zusammen mit neuer Elektrik und einem neuen Wandanstrich will die Gemeinde einen weiteren Schritt in Richtung Moderne gehen. 10 840 Euro kostet die neue Küche inklusive Beleuchtung und der Elektrogeräte. Was aus der 30 Jahre alten Küche wird, ist noch ungewiss. Sie entspricht zwar nicht mehr dem heutigen Zeitgeist, ist aber noch funktionsfähig. Überlegt wird, sie eventuell dem Amt Trave-Land für Asylbewerber-Wohnungen zur Verfügung zu stellen.

Den Zuschlag für den Ausbau der Brücke und des Gehsteiges an der Havighorster Straße bekam unterdessen die Firma Bergemann & Gräper aus Lübeck, die mit 98 740 Euro das günstigste Angebot abgegeben hatte. Eine Einweisung durch die Ingenieurin Elke Kistenmacher hat bereits stattgefunden. Die Bauarbeiten sollen zwischen dem 25. und 29. September beginnen und ungefähr zwei Wochen dauern.

Während der Arbeiten ist die Brücke für den Autoverkehr gesperrt. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle jedoch passieren. Der Hauptanteil der Baukosten entfällt mit 40 220 Euro auf den Kreis, 17 200 Euro für den Bürgersteig übernimmt die Gemeinde. Für den Regenwasserkanal werden 29 700 Euro fällig, von denen die Gemeinde ein Drittel übernimmt.

Bürgermeister Kurt Böttger wurde von der Gemeindevertretung ermächtigt, am 17. September im Amtsausschuss des Amtes Trave-Land eine Resolution gegen Fracking zu unterzeichnen. Für Wakendorf I sind dabei die Wasserversorgung durch das Wasserwerk, der eigene Landschaftsplan mit dem Biotopverbund und dem FFH-Gebiet Travetal die wichtigsten Ausschlusskriterien.

In den Kulturausschuss der Gemeinde wurde unterdessen Wiebke Burmeister als bürgerliches Mitglied gewählt.

pd