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Segeberg Haftstrafe für Serieneinbrecher gefordert
Lokales Segeberg Haftstrafe für Serieneinbrecher gefordert
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17:24 12.08.2019
Am Mittwoch fällt das Landgericht das Urteil über die Serieneinbrecher. Quelle: Agentur 54°
Lübeck

Im Prozess um eine Serie von Einbrüchen zwischen Anfang Januar und Anfang März 2019 sind am Montag im Landgericht Lübeck die Plädoyers gehalten worden. Die gebürtigen Albaner Abin J. (36) und sein Neffe Xavan J. (23, beide Namen geändert) sollen bei Wohnungseinbruchsdiebstählen in Bad Segeberg, Klein Gladebrügge, Labenz, Todendorf und Siek Armbanduhren, Schmuck, Münzen und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro gestohlen haben. Sie hatten die Einbrüche am ersten Prozesstag gestanden. „Wegen mehrfachen Wohnungseinbruchsdiebstahls hat die Staatsanwaltschaft für Abin J. eine Gesamtfreiheitsstrafe von fünf Jahren gefordert“, sagte Landgerichtssprecher Dr. Stephan Bahlmann. Xavan J. würden weniger Taten zur Last gelegt, die geforderte Gesamtfreiheitsstrafe liegt hier bei vier Jahren. Die in der Untersuchungshaft verbrachte Zeit werde angerechnet. Zudem beantragte die Staatsanwaltschaft einen Wertersatzeinzug in Höhe von rund 5500 Euro. Da Teile der Beute von den Tätern verkauft wurde, soll so versucht werden, zumindest den Wert des Diebesguts von den Tätern zurückzuholen.

Verteidiger fordert geringere Strafe

Die Verteidigung von Abin J. bat in ihrem Plädoyer lediglich um eine „maßvolle“ Strafe, die Verteidigung von Xavan J. beantragte eine Haftstrafe zwischen zwei und drei Jahren. Am Mittwoch, 9 Uhr, wird im Landgericht Lübeck das Urteil gefällt.

Von Sven Wehde

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