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Segeberg „Halle für alle“ in Sievershütten eröffnet
Lokales Segeberg „Halle für alle“ in Sievershütten eröffnet
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20:10 20.08.2018
Hereinspaziert in die neue Sporthalle: Planungschef Holger Dreyer (l.) vom Amtsausschuss und TuS-StuSie-Vorsitzender Detlef Tischler.
Sievershütten

2,3 Millionen Euro haben sie in die neue, 900 Quadratmeter große Zwei-Feld-Halle investiert, erklärt Holger Dreyer aus Stuvenborn, der dem Jugend- und Sportausschusses des Amtes Kisdorf vorsitzt, der den Bau geplant, beschlossen und in Auftrag gegeben hat.

Große Jubelfeier in Sievershütten. Fast 500 Bürger strömten jetzt in die neue Sporthalle, die die drei Nachbargemeinden Sievershütten, Stuvenborn und Hüttblek aus dem Amt Kisdorf in 14 Monaten Bauzeit für Sportverein, Schule und ihre rund 2500 Einwohner gebaut haben.

Fast 20 Jahre lang hätten sie um diesen Neubau gekämpft, sagte Hans-Hinrich Gerth, Vorsitzender des Vereins „Halle für alle“, der sich im Jahr 2000 eigens für den Neubau der Sporthalle gegründet hat.

„Endlich ist es geschafft.“

Denn die Schulsporthalle sei schon lange viel zu klein gewesen für den Vereinssport, erklärt der Erste Vorsitzende Detlef Tischler vom TuS Stuvenborn-Sievershütten (StuSie) mit seinen 620 Mitgliedern. „Jetzt können wir endlich auch wieder andere Sportarten anbieten.“ Die Handballsparte war aus Mangel an Trainingszeiten bereits vor Jahren eingestellt worden.

„Es soll aber auch eine Sporthalle für alle Bürger sein“, erklärt Dreyer. Die Schule nebenan und der Kindergarten sollen sie ebenso nutzen dürfen wie andere Vereine und Organisationen für ihre Aktivitäten und festlichen Anlässe. Deshalb sei der Verein „Halle für alle“ auch noch nicht mit seiner Arbeit am Ende, erklärt Vorsitzender Gerth. „Wir treten jetzt in eine neue Phase ein.“ Denn sein Verein übernehme nun das Hallen-Management für die nichtsportlichen Aktivitäten, wenn etwa die Feuerwehr oder der Kreissportverband die Halle für ihre Versammlungen nutzen wollten. Über den Sportbetrieb entscheide der TuS StuSie.

Der Bürgerverein „Halle für Halle“ habe in all den Jahren so manches Mal aufgeben und die Flinte ins Korn werfen wollen, gesteht Gerth. „Wir wollten schon dreimal aufhören.“ Am größten sei die Frustration unter den Mitstreitern gewesen, als vor zehn Jahren durch das damalige Konjunkturpaket der Bundesregierung die Finanzmittel plötzlich vorhanden gewesen seien, aber der Hallenbau in Sievershütten aufgrund bestimmter Kriterien des Kreissportverbandes noch nicht an der Reihe war. Das führte zu zahlreichen Austritten, erinnert sich Gerth.

Dennoch sind bis heute 42 Mitglieder an Bord geblieben. Damals hätte die Halle nur 1,5 Millionen Euro gekostet. Aber durch die niedrigen Zinsen sei nun endlich der richtige Zeitpunkt da gewesen, berichtet Finanzchef Dreyer.

Die Fest-Gäste aus dem Kreis Segeberg waren begeistert. „Das ist eine tolle Sporthalle, die für die Zukunft gebaut ist“, sagte Kreispräsident Claus Peter Dieck. Der Kreis Segeberg, der 230000

Euro hinzugeben hatte, sei jetzt bei den Sportstätten gut aufgestellt. Holger Böhm vom Kreissportverband jubelte: „Das sind die Projekte, für die wir brennen. Das ist nach all den Jahren eine Super-Geschichte für die drei Gemeinden“, sagte der Vorsitzende des KSV, dem 64000 Mitglieder in 200 Vereinen angehören. Burkhard Fuchs

LN

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