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Segeberg Haus Rönnau soll bald fertig sein
Lokales Segeberg Haus Rönnau soll bald fertig sein
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20:10 09.01.2017
Klein Rönnaus Bürgermeister Dietrich Herms gab während des Neujahrsempfangs der Gemeinde einen Ausblick auf das Jahr 2017. Quelle: Fotos: Dreu
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Klein Rönnau

Eigentlich hatte sich Bürgermeister Dietrich Herms vorgestellt, den traditionellen Neujahrsempfang seiner Gemeinde in dem rundum sanierten Haus Rönnau feiern zu können. Daraus wurde allerdings nichts. „Wir sind ja schon froh, dass wenigstens das Loch in der Decke geschlossen wurde“, so Herms, der aus Wänden und Decken heraushängende Kabel betont gelassen nimmt, einen sarkastischen Unterton aber auch nicht verhehlen kann.

Beim Neujahrsempfang der Gemeinde war die Sanierung des Dorfhauses eines der Topthemen.

Wann soll das Haus Rönnau denn fertig werden? Diese Frage wurde dem Bürgermeister am Sonntag natürlich oft gestellt. Seine Antwort: „Am 9. September 2016. Aber wenigstens der große Raum ist fast fertig. Was noch fehlt, sind neue Lampen. Wenn die da sind, muss man auch hier mit Sonnenbrille herumlaufen, weil es so hell ist.“ In der Tat, grelles LED-Licht ist nicht jedermanns Sache. Vor allem dann nicht, wenn wie in der Küche alles noch mehr Baustelle als fertig ist, aber das Licht in Operationssaal-Weiß auch jede noch so kleine provisorische Staubecke ausleuchtet.

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Dennoch, Hiltraud Bonke (58), die die Gäste-Betreuung im Haus Rönnau von Annemarie Friz (67) übernommen hatte, und ihr Team meisterten die „Feuertaufe“ trotz widrigster Umstände mit Bravour. Wie in jedem Jahr nämlich hatte die Gemeinde sich nicht lumpen lassen, und seine Bürger zu Kaffee, Berlinern, Selter, Schmalzbroten und einem Glas Sekt eingeladen. Wie immer gab es auch einen Blumengruß für die Bürger, die allesamt einen Topf mit Hornveilchen mit nach Hause nehmen konnten.

Einen großen Blumenstrauß und lobende Worte bekam stattdessen Annemarie Friz, die 26 Jahre lang dafür gesorgt hat, dass weder Sportler noch andere Gäste verhungern oder verdursten mussten. Zuerst hatte sie die Bewirtung zusammen mit ihrem Ehemann durchgeführt. Nach seinem Tod hat sie die Bewirtung alleine erledigt. Bereits vor vier Jahren hatte sie den Wunsch geäußert, in den Ruhestand zu gehen. Auf Bitten der Gemeinde, noch bis zur Sanierung vom Haus Rönnau durchzuhalten, ist sie schließlich geblieben.

Dietrich Herms bedankte sich nicht nur bei Annemarie Friz, sondern auch bei allen anderen Ehrenamtlern, die sich für andere engagieren. Er freute sich, dass insbesondere die Feuerwehr Klein Rönnau personell gut aufgestellt ist. Dass viele Einsatzkräfte für den Notfall auch viele Parkplätze benötigen, bekamen die Gäste des Neujahrsempfangs zu spüren. Erstmals war ein ganzer Parkplatz-Streifen für die Feuerwehrleute abgesperrt.

Für das noch junge Jahr 2017 hat sich die Gemeinde einiges vorgenommen. Sie wartet sehnsüchtig auf die Fertigstellung des Hauses Rönnau, damit es wieder in vollem Umfang genutzt werden kann. Danach sollen die Bürger zu einem Tag der offenen Tür eingeladen werden. „Es sei denn, es dauert noch so lange, dass der nächste Neujahrsempfang wieder vor der Tür steht“, stichelte der Bürgermeister in Richtung des beauftragten Architekturbüros.

In diesem Jahr stehen der Diekkamp und der Seeweg mit einer Straßensanierung auf dem Plan der Gemeinde. Weiterführen möchte die Gemeinde das Jugendcamp und die Partnerschaft mit der polnischen Stadt Pszczyna, in der sich viele Verantwortliche von einst in die zweite Reihe zurückgezogen haben. Auch die Leitung des Kinderheims, das bis auf letztes Jahr seit Jahrzehnten vom Deutschen Roten Kreuz beschenkt wird, hat gewechselt. Dass auch die Polen ein Interesse daran haben, die Partnerschaft mit Klein Rönnau weiterzuführen, daran hat Dietrich Herms keinen Zweifel: „Wir wollen im Februar hinfahren und klären, wie sie weitergeführt wird.“

Petra Dreu

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